Neuer Kader beim SVF Herringen

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Reiner Fiebig

HAMM -  Neustart beim Fußball-Bezirksligisten SVF Herringen. Acht Spieler haben den Verein nach der gerade abgelaufenen Saison verlassen, acht haben sich dem Verein angeschlossen.

Und auch der Trainer ist neu. Reiner Fiebig, selbst lange Jahre in Herringen als Aktiver tätig, hat das Kommando an der Schachtstraße längst übernommen und ist in die Kaderplanung für die kommende Spielzeit eingebunden. „Ich denke“, sagt Fiebig, „dass wir eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen werden, auch wenn uns sicher einige wichtige Spieler verlassen haben, was der Mannschaft weh tun wird.“

Allen voran Sebastian Hrubesch, Kapitän und Kopf des Teams, der sich dem Landesligateam der Hammer SpVg angeschlossen hat. Weitere Abgänge sind Musa Usta (Ziel unbekannt), Irfan Uzungelis, Lukas Hulboj (beide TuS Germania Lohauserholz), Marvin Herkt (SVE Heessen), Marius Michler (Westfalia Rhynern II), Thanuyen Markandesar (TuS Wiescherhöfen) und Philipp Grzesch (beruflich nach Dortmund). „Die anderen zwölf Akteure aus dem bisherigen Kader werden bleiben“, sagt Fiebig. der auf der anderen Seite aber auch mit seinen Verpflichtungen zufrieden ist. Gleich fünf Akteure (Torhüter Christoph Hankus, Andreas Pawlik, Adrian Wilczek, Matthias Schynol und seinen Sohn Sebastian Fiebig) bringt er von seinem bisherigen Verein, dem A-Kreisligisten FC Pelkum mit. Vom TuS Lohauserholz kommt Igor Braun, vom TSC Hamm Ismail Görduk, der „schon bei mir in der Jugend gespielt hat“, sagt Fiebig, der zudem Christian Witt als seinen neuen Co-Trainer mitbringt. „Christian hat bis zum Winter noch in Stockum gespielt und will das bei uns auch noch tun“, so Fiebig. „Und wenn er fit ist, dann kann er das – auch wenn er schon 38 Jahre alt ist.“

Mit ein, zwei weiteren Akteuren ist der Trainer noch in Verhandlungen. „Ob sie zu uns kommen, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden“, sagt Fiebig. „Dann haben wir einen Kader von 25 Spielern. Damit wären wir ganz gut aufgestellt.“

Aufgabe des Trainers bleibt es, aus dieser Mischung aus altem Kader und Neuzugängen eine funktionierende Truppe zu formen, die sich in der Bezirksliga besser verkauft als in der abgelaufenen Serie, in der der Klassenerhalt erst im Endspurt gesichert worden war. „Wir haben fünf Stammspieler verloren, das tut schon weh“, weiß der Coach. „Aber ich denke, wir können das ganz gut kompensieren.“ Trainingsauftakt wird am 8. Juli (19 Uhr/Schachtstraße) sein. Die offizielle Vorstellung der Mannschaft soll am Sonntag, 13. Juli erfolgen. Im Rahmen dieser Vorstellung soll auch ein erstes Testspiel (voraussichtlich gegen SpVg Bönen) ausgetragen werden. Vom 18. bis 20. Juli absolviert das Team ein Kurz-Trainingslager bei Dettmold. - güna

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