Rhynern präsentiert acht Neuzugänge am Papenloh

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Rhynerns Neuzugänge, obere Reihe von links: Trainer Björn Mehnert, Christoph Debowiak, Matteo Fichera, Christoph Hunnewinkel, Felix Böhmer und Co-Trainer Marc Woller. Vorne von links: Thanh-Tan Tran, Thymor Schwarzenberg, Philipp Hanke und Gerrit Kaiser.

HAMM -  Den Kader verkleinern, aber gezielt verstärken. Das war das Ergebnis der Analyse, die Rhynerns Trainer Björn Mehnert und Teammanager Andreas Kersting nach der vergangenen Saison in der Fußball-Oberliga stellten. „Wir haben einfach zu wenig Tore geschossen“, meinte Kersting und bemühte sich in der Sommerpause deshalb in erster Linie um Verstärkungen für den Offensivbereich.

HAMM -  Den Kader verkleinern, aber gezielt verstärken. Das war das Ergebnis der Analyse, die Rhynerns Trainer Björn Mehnert und Teammanager Andreas Kersting nach der vergangenen Saison in der Fußball-Oberliga stellten. „Wir haben einfach zu wenig Tore geschossen“, meinte Kersting und bemühte sich in der Sommerpause deshalb in erster Linie um .

Gleich fünf der acht Neuzugänge, die die Westfalia am Mittwochabend am Papenloh präsentierte, wollen diese Ansprüche erfüllen. Matteo Fichera (SuS Bad Westernkotten), Philipp Hanke (BV Brambauer), Thymor Schwarzenberg (eigene U19) und Tanh-Tan Tran (Hammer SpVg) sind echte Stürmer. Christoph Debowiak (Roland Beckum) agiert im offensiven Mitteldfeld. Ferner stehen noch Schlussmann Christoph Hunnewinkel (Hammer SpVg) sowie die Defensivakteure Felix Böhmer (Bor. Dortmund U 19) und Gerrit Kaiser (eigene U 19) neu im Oberliga-Kader.

„In der Abwehr haben wir in der vergangenen Saison recht gut gestanden“, betonte Mehnert. Diese Abteilung wird sich nur an einen neuen Schlussmann gewöhnen müssen, da Routinier Dennis Wegner (VfL Kemminghausen) den Verein verlassen hat. Marcel Klemmer hat bei der Vergabe der Trikotnummern zwar die Nummer eins erhalten, doch will sich Mehnert noch nicht auf einen Stammtorhüter festlegen. „Das wird in der Vorbereitung ein völlig offenes Rennen zwischen Klemmer und Hunnewinkel geben“, erklärte Mehnert.

Der war erfreut darüber, dass alle 23 Spieler schon in recht guter Verfassung in die Vorbereitung starteten. „Alle hatten von mir ein Programm für die Pause erhalten. Sie haben ihre Hausaufgaben gut gemacht“, lobte Mehnert die Einstellung seiner Schützlinge.

Ein konkretes Saisonziel wollte der Coach, der in sein viertes Jahr am Papenloh geht, nach Platz acht im Vorjahr nicht ausgeben. „Ich bin kein Trainer, der am Ende mit Platz 14 oder 15 zufrieden wäre“, sagte der frühere Dortmunder. „Ich werde in den kommenden Wochen gemeinsam mit der Mannschaft ein sehr ehrgeiziges Ziel erarbeiten.“ Die Schwerpunkte der Übungseinheiten werden zunächst einmal in der Grundlagenarbeit liegen. „Ich bin aber kein Freund vom reinen Lauftraining“, sagte Mehnert. „Bei uns wird fast immer mit Ball gearbeitet.“ Mit Gerrit Kaiser aus der eigenen U 23 und Thymor Schwarzenberg aus der Jugend haben einmal mehr zwei Eigengewächse des Vereins den Sprung in die Oberliga-Truppe geschafft. „Die haben es auch verdient“, betonte Kersting. Der Kader der ersten Mannschaft wurde auch deshalb wieder verkleinert, um auch den Leuten aus der eigenen Bezirksliga-Elf eine Chance zu geben, weiter nach vorn zu kommen. „Es werden immer wieder einige Spieler unserer Reserve auch mit der ersten Mannschaft trainieren können“, versprach Mehnert. - P. Sch.

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