SVE verschenkt zwei Punkte gegen Liesborn

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Der SVE spielte 0:0 gegen Liesborn.

Hamm - „Mit dem einen Punkt kann ich nicht zufrieden sein“, sagte Marian Christel, Trainer des Bezirksligisten SVE Heessen, nach dem torlosen Remis gegen Westfalen Liesborn. „Bis zum Strafraum haben wir sehr gut gespielt, doch im Abschluss waren wir nicht konsequent genug“, bilanzierte er.

Gegen schwache Gäste machte die bis dato sieglose SVE-Elf vieles richtig. In der Defensive ließ sie nichts zu und das Umschalten von Abwehr auf Angriff klappte reibungslos. „Mit unserem Spielaufbau bin ich zufrieden“, lobte Christel. „Insgesamt hat sich die Mannschaft viel präsenter gegenüber dem Spiel in Soest gezeigt. Alle waren stark verbessert.“

Doch was dem Trainer und seinen Akteuren fehlte, waren Tore. Vier Treffer hätten es Christels Meinung nach sein können. „Eigentlich sein müssen“, ergänzte er. Aber im Bemühen, es besonders gut zu machen, verkrampften die SVE-Stürmer oder waren beim Abschluss nicht kaltschnäuzig genug.

Christel hätte sich gewünscht, dass die Spitzen Tarik Basoglu und Alessandro Palermo mehr Zug zum Tor gehabt hätten. „Das eine oder andere Mal hätten sie den Ball querspielen müssen, anstatt mit aller Gewalt ein Tor erzielen zu wollen“, kritisierte der SVE-Coach. „Aber ich mache keinem einen Vorwurf, schließlich macht das ja keiner mit Absicht.“

Unterm Strich ist der eine Punkt auf eigenem Platz aber zu wenig. „Wir hätten hier dreifach punkten müssen“, sagte Christel. „Liesborn war bis jetzt die schwächste Mannschaft, die ich in der Bezirksliga gesehen habe. Da sind die vergebenen Torchancen schon besonders ärgerlich.“

Mit einem Sieg hätte der SVE die Abstiegsränge hinter sich gelassen, aber da der VfL Hörste-Garfeln beim TSC mit 5:2 die Oberhand behalten hat, sind sie in der Tabelle vorbeigezogen. „Die Spieler haben sich nach dem Abpfiff geärgert, denn sie haben gesehen, dass Liesborn ein Gegner ist, den wir hinter uns lassen können“, erklärte der Trainer. „Jetzt gilt es, die guten Ansätze ins nächste Spiel mitzunehmen und im Abschluss konsequenter zu werden. Vielleicht klappt es ja am nächsten Spieltag beim VfL Sassenberg.“

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