Verlockende Chance für Westfalia Rhynern

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Thorben Menne (links) ist eine feste Größe in Rhynerns Mittelfeld.

HAMM - Die Chance ist überaus verlockend. Mit einem weiteren Dreier am Sonntag im Heimspiel gegen den FC Gütersloh (Anstoß 15 Uhr) hätte der SV Westfalia Rhynern 15 Punkte auf dem Konto und würde sich erst einmal in der Spitzengruppe der Fußball-Oberliga festsetzen.

Und von der Papierform scheint es keine hohe Hürde zu sein, die auf die Mannschaft von Trainer Björn Mehnert wartet. Denn die Ostwestfalen mit ihrem Hammer Coach Holger Wortmann haben im bisherigen Saisonverlauf noch keinen einzigen Sieg gelandet. „Aber man darf sich beim Blick auf die Tabelle nicht täuschen lassen“, warnt Mehnert. „Holger Wortmann ist ein fachkundiger Fußball-Trainer, der über uns gut informiert sein und sich sicher einiges einfallen lassen wird. Daher wird das alles andere als eine einfache Aufgabe für uns. Wenn man diesen Gegner unterschätzt, wird man sich eine blutige Nase holen.“

Hinzu kommt, so erklärt Mehnert weiter, dass der FCG „vier, fünf gute Fußballer“ in seinen Reihen habe und mit Vadim Thomas über einen torgefährlichen Angreifer verfüge, der drei der bisherigen fünf Tore der Ostwestfalen erzielt hat. „Wir werden uns also darauf einstellen, dass die Gütersloher kämpfen, rennen und alles versuchen werden, um bei uns was mitzunehmen“, meint Rhynerns Coach, der im Training am Donnerstag allerdings festgestellt hatte, dass seine Akteure nicht mit der nötigen Konzentration bei der Sache waren. „Da waren die Jungs nicht richtig fokussiert. Ich bin mal gespannt, wie sich das am Sonntag darstellt, wie sie mit der Chance, die sich ihnen bietet, umgehen werden und ob sie bereit sind, alles zu investieren“, sagt Mehnert.

Daher hofft er, dass die Nachlässigkeiten eine Ausnahme waren und sich seine Mannschaft am Sonntag wieder ähnlich präsentiert wie zuletzt bei den Siegen gegen Bielefeld, Rheine und Herne. „Letztlich liegt es an den Jungs selbst. Wenn sie 100 Prozent abrufen, sind sie sehr schwer zu schlagen. Wenn jeder Einzelne aber nur 95 Prozent bringt, dann fehlen uns als Mannschaft 30 Prozent. Und dann ist es auch für Mannschaften, die unter uns stehen, einfach, uns zu bezwingen“, erklärt Rhynerns Trainer.

Bis auf Felix Böhme steht ihm der komplette Kader zur Verfügung. Aufgrund der beeindruckenden Ergebnisse der vergangenen Spieltage gibt es zwar keinen Grund, die Formation zu wechseln. Dennoch plant Mehnert eine oder zwei Änderungen, „um die Spannung hochzuhalten“ – damit seine Jungs mit der entsprechenden Fokussierung auflaufen. - –pad–

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