Handball

So verlief der Trainingsauftakt des ASV Hamm-Westfalen

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Die Neuen im ASV-Team: (hinten von links) Oliver Milde, Oliver Krechel, Stefan Lex, Mex Raguse und Trainer Kay Rothenpieler sowie (unten von links) Sören Südmeier, Vincent Sohmann und Jan von Boenigk.

Mit seinen sieben Neuzugängen ist der ASV Hamm-Westfalen am Donnerstag in die Vorbereitung gestartet. Kay Rothenpieler, Trainer des Handball-Zweitligisten, wartete mit einem abwechslungsreichen Programm.

Hamm - Markus Fuchs war ganz zufrieden mit den Neuzugängen in seinem Team. Deutlich hatte dieses das Abschlussspiel am Ende des ersten Trainingstags beim Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen gewonnen – im Fußball. 

Ein Ergebnis, das den Abwehrchef dennoch zuversichtlich stimmte: „Wenn es handballerisch in der Saison auch so klappt, bin ich zufrieden, zumindest, was die Jungs in meiner Mannschaft angeht“, sagte er lächelnd.

Die Einschätzungen der Neuen gingen dagegen auseinander. „Das war gut“, nickte Vincent Sohmann zufrieden, während Mex Raguse nur ein Wort für die Partie hatte: „Scheiße.“ Unnötig zu erwähnen, auf welcher Seite beide gespielt haben. Für die anstehende Saison wollen sie dagegen mit ihren Teamkollegen das selbe Ziel erreichen: eine gute oder möglichst sehr gute Saison, nach der am Ende eine bessere Platzierung als der sechste Rang aus der abgelaufenen Saison stehen wird, möglichst sogar der Aufstieg in Liga eins.

Sieben Neuzugänge hat der ASV im Vorfeld verpflichtet. Neben Rückraum-Mitte-Akteur Sohmann, der vom Ligakonkurrenten Dessau-Roßlauer HV kam, und Raguse (Rückraum links/Füchse Berlin) standen zum Auftakt Oliver Milde (Rückraum links/Füchse Berlin), Sören Südmeier (Rückraum Mitte/GWD Minden), die beiden Rückraumrechten Stefan Lex (HSC 2008 Coburg) und Jan von Boenigk (VfL Eintracht Hagen) sowie Torhüter Oliver Krechel (HSC 2008 Coburg) auf der Platte. Sie alle sollen dabei helfen, den ASV möglichst weit vorne in der Liga zu platzieren.

Um sich dafür optimal vorbereiten zu können, lud Trainer Kay Rothenpieler seine Spieler gestern zu einer zweiteiligen Trainingsdiagnostik – am Morgen ins Dortmunder Fitnessstudio B2B und abends in die Sporthalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums. Sein Fazit dieser ersten lockeren Einheiten: „Erst einmal sind alle mit sehr viel Freude und einer hohen Motivation gekommen“, bezog er sich sowohl auf die sieben Neuzugänge als auch auf die Spieler, die bereits länger das ASV-Trikot tragen. „Die Auswertung der Tests haben wir natürlich noch nicht, aber das sah eigentlich alles schon ganz gut aus.“

Training wird individuell angeglichen

Während das Team in den vergangenen Jahren mit der Uni Münster in Sachen Leistungsdiagnostik zusammengearbeitet hatte, mussten die Spieler dieses Mal die Anfahrt nach Dortmund in Kauf nehmen, wo Rothenpieler und Fitnesstrainer Thomas Isdepski zu einer dreistufigen Einheit luden mit einem ausführlichen Warm-up zum Anschwitzen, gefolgt von Übungen zum Test der Sprung- und Schnellkraft. Abends folgten noch einige Sprinttests. 

„Dabei kann man sehen, wie sich die Spieler auf einem Fuß bewegen, ist vielleicht noch eine alte Verletzung relevant, da bringt ja jeder Spieler eine eigene Historie mit“, erklärte Isdepski.

Nach Auswertung aller Ergebnisse können die Trainingsinhalte für jeden Spieler individuell angeglichen werden. Wie sehr sich die Leistung dadurch steigern lässt, mochte er nicht in Zahlen benennen. Isdepski: „Als Handballer sind wir ja nicht von einer Fähigkeit abhängig, sondern sehr komplex. Das heißt, was wir heute gemacht haben, ist nur ein Teil dessen, was wir insgesamt machen.“

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