Handball

ASV: Dramatischer Verlauf in Hüttenberg

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Vyron Papadopoulos

Das war nichts für schwache Nerven: In einem begeisternden Spiel der 2. Handball-Bundesliga fuhr der ASV Hamm-Westfalen vor 1060 Zuschauern einen knappen 24:22 (14:13)-Sieg beim TV Hüttenberg ein und kletterte damit auf einen Aufstiegsplatz. 

Hüttenberg - Noch vor der Partie hatte es herzliche Begrüßungen für die Hammer durch ihren ehemaligen Mitspieler Björn Zintel gegeben. Im Spiel ging es dann aber erwartet motiviert und kämpferisch zur Sache. Wobei zunächst die Taktik auf beiden Seiten bestimmte. Wie erwartet begann der TV Hüttenberg mit einer 3:2:1-Deckung, der die Hammer allerdings mit der nötigen Ruhe und Abgeklärtheit begegneten. Rothenpieler hatte sich dazu entschieden, mit beiden Aufbauspielern, Sören Südmeier und Merten Krings, zu beginnen. Auf der anderen Seite agierten die TVH-Akteure Zintel und Tomas Sklenak ähnlich. 

So entwickelte sich eine absolut ausgeglichene Partie, in der Hüttenberg bis zum 5:5 stets vorlegte. Erst Stefan Lex drehte das Ergebnis erstmals mit zwei Treffern zum 5:6 (11.). Doch Zintel mit seinem ersten Tor der Begegnung ließ direkt den Ausgleich folgen. Als kurz darauf Johannes Klein und Moritz Lambrecht zum 8:6 nachlegten, geriet der ASV erstmals in eine brenzlige Situation. Glück für Hamm, dass Lambrecht anschließend auf dem Weg zum 9:6 nur den Pfosten traf und kurz darauf Markus Stegefelt per Siebenmeter am immer besser werdenden Felix Storbeck scheiterte. Auf der anderen Seite trafen Marten Franke, Jan Brosch und Jan von Boenigk - der ASV lag zum zweiten Mal vorn (8:9/20.). Eine Führung, die das Team gegen die mittlerweile defensiver deckenden Gastgeber bis zur Pause verteidigten (13:14).

 Nach der Pause blieb es zunächst eng. Der ASV hatte zweimal die Chance, auf zwei Treffer wegzuziehen. Im dritten gelang es Südmeier (37./14.16). Die Deckung verstärkte Rothenpieler zudem zwischenzeitlich mit Jakob Schwabe als drittem Innenblocker neben Brosch und Markus Fuchs, was dazu führte, dass Hüttenberg nun immer öfter ins Zeitspiel geriet. Vorne gelang in dieser Phase allerdings wenig, und so begann die Partie nach 42 Minuten und dem 16:16-Ausgleich durch Martin Fuß wieder bei Null.

Es blieb spannend bis in die Schlussphase. Als dann Christian Rompf erstmals wieder zur Führung für den TVH traf und Fuchs zudem seine zweite Zeitstrafe bekam, sah es nicht gut aus für Hamm. Doch Papadopoulos und Krings drehten das Ergebnis erneut für den ASV (22:23/54.). Als dann zunächst Hüttenbergs Rompf zwei Minuten sah und kurz darauf Kapitän Zörb nach einer Attacke gegen Krings Rot sah, spielte der ASV in doppelter Überzahl. 

Nach 58:57 Minuten nahm Rothenpieler seine letzte Auszeit - noch immer stand es 22:23. Dann traf Stefan Lex zum erlösenden 22:24. 

 

  

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