Kampfstarke Eisbären feiern den ersten Auswärts-Dreier

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Freute sich über den ersten Auswärts-Dreier: Eisbären-Trainer Daniel Galonska.

Lauterbach - Es war eine äußerst beschwerliche Tour nach Hessen. Und weil die Mannschaft der Hammer Eisbären auf der A 44 lange im Stau stand, begann die Partie der 1. Eishockey-Liga West beim EC Lauterbach vor 400 Zuschauern am Freitagabend erst mit großer Verspätung um 20.25 Uhr. Doch am Ende hatten sich die Strapazen für die Gäste in jedem Fall gelohnt. 

Mit einem hart erkämpften, aber durchaus verdienten 4:2 (2:0, 1:0, 1:2)-Erfolg feierte die Mannschaft von Trainer Daniel Galonska den ersten Auswärts-Dreier in der noch jungen Saison und betrieb damit beste Eigenwerbung für das folgende Heimspiel am Sonntag um 18.30 Uhr in Werries gegen den EC Bergisch Land.

Trotz der kurzen Einlaufzeit waren die Eisbären von Beginn an hellwach und konzentriert. Sie konnten sich vor allem auf Schlussmann Sebastian May verlassen, der sich in der gesamten Partie als sicherer Rückhalt erwies. Und vorn wurden endlich einmal die Chancen gut genutzt. Ibrahim Weißleder gelang nach elf Minuten das 0:1, Dustin Demuth ließ nur wenig später in Überzahl das 0:2 (13.) folgen.

Lauterbach verstärkte in Durchgang zwei die Angriffsbemühungen, doch boten sich den Hammern deshalb gute Konterchancen. Aber lediglich Kevin Thau nutzte eine Möglichkeit nach 25 Minuten zum 0:3. Deshalb wurde es im Schlussdrittel noch einmal eng. Fardoe verkürzte für die Hessen (49.) auf 1:3, zwei Minuten später gelang Grund sogar der Anschlusstreffer. Eine Minute vor Schluss nahmen die Gastgeber dann noch den Torhüter vom Eis, doch die Eisbären erkämpften sich die Scheibe und trafen zum 2:4-Endstand durch Routinier Igor Furda ins leere Tor der Lauterbacher Luchse.

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