TSC Hamm kassiert unnötige Niederlage gegen Westönnen

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Mit 0:1 unterlag der TSC Hamm gegen Westönnen.

Hamm - „Wir waren heute nicht richtig bei der Sache, deshalb geht die Niederlage auch in Ordnung“, sagte Erdal Akyüz, Trainer des TSC Hamm, nach der 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen RW Westönnen. „In der Halbzeit habe ich meiner Mannschaft gesagt, dass der, der das erste Tor schießt, auch das Spiel gewinnen wird. Und so ist es auch gekommen.“

Die TSC-Elf zeigte sich gegen Westönnen nicht von ihrer besten Seite. „Wir haben die Zweikämpfe nicht angenommen und nicht genügend Druck nach vorne entwickelt“, bemängelte der Coach. Trotzdem hätten die Gastgeber zwischen der 50. und 55. Minute in Führung gehen können – beziehungsweise müssen. Erst wurde Vadim Baumbach mit einem Pass in zentraler Position freigespielt, doch sein Schuss mit dem Außenrist verfehlte das Tor nur knapp. Fünf Minuten später setzte er sich auf der linken Seite durch und zirkelte den Ball mit dem rechten Fuß am langen Eck vorbei.

„Diese Chancen mussten wir nutzen“, ärgerte sich Akyüz. Und dann kam es knüppeldick. Im Bemühen, das Spiel zu machen und doch noch zu einem Treffer zu kommen, lief der TSC in einen Konter der Gäste. Michael Heinz setzte sich in der 66. Minute auf der linken Seite durch und ließ Fatih Tas im TSC-Kasten keine Chance. „So ein Tor darf nicht fallen“, kritisierte der Trainer. Denn vorangegangen war „ein völlig unnötiger Ballverlust“, monierte Akyüz.

Zwar mobilisierte der TSC in der Folge noch einmal all seine Kräfte, um die Niederlage zu verhindern, doch die Angriffsbemühungen verliefen im Nichts. „Wir haben verdient verloren“, fiel das Fazit des Coachs ernüchternd aus. „Wir waren nicht gefährlich genug. Meine Mannschaft hat zu unkonzentriert gespielt. Wir hatten zwar mehr Ballbesitz als der Gegner, aber wir haben es nicht geschafft, uns klare Torchancen herauszuspielen. Den Schuh müssen wir uns anziehen.“

Durch die unnötige Niederlage ist der TSC in der Bezirksliga-Tabelle von Wiescherhöfen und Freckenhorst überholt worden und aus Rang acht abgerutscht.

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