Bei der HSG Unna

Die HSE Hamm will ins Kreispokal-Finale

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Marius Schrage will mit den Handballern der HSE ins Finale des Kreispokals einziehen.

HAMM - Ein Pokalkracher mit anschließender Party. So wirbt die HSG Unna für das Kreispokal-Finale am Samstag um 18 Uhr in der Ernst-Barlach-Halle gegen die HSE Hamm.

Doch der heimische Handball-Verbandsligist, der wieder mit einer Mixed-Truppe aus erster und zweiter Mannschaft auftreten wird, möchte dem Gastgeber diese Feier verderben – „und danach unsere eigene Party feiern“, sagt Heinz Huhnhold schmunzelnd.

Der Coach des Bezirksliga-Teams wird erneut das HSE-Pokal-Team betreuen – und hat wie seine Akteure aus der Reserve schlechte Erinnerungen an die HSG. Mit 30:40 verloren die Hammer das Bezirksliga-Aufeinandertreffen vor sieben Wochen. „Diesmal ist es eine andere Mannschaft“, meint Huhnhold, der unter anderem auf die Schrage-Brüder Marius und Phil aus der „Ersten“ zurückgreifen kann. Dabei ist er guter Dinge, zumal diejenigen, die damals dabei waren, „sicherlich ein wenig Wut im Bauch haben und schon mal ein erstes Ausrufezeichen für das Rückspiel setzen wollen“.

Doch das ist nur ein Randaspekt. „Wir wollen ins Finale“, beteuert der Coach. „Und dafür musst du einen Bezirksligisten ausschalten.“ Dass das nicht eben im Vorbeigehen funktioniert, versucht Huhnhold seinen Mannen noch einmal deutlich zu machen. Zumal die vergangenen Pokal-Begegnungen gegen klassentiefere Teams gezeigt haben, wie schwer sich der vermeintliche Favorit tun kann.

„Letztendlich“, meint der Trainer, „haben es die Jungs selbst in der Hand. Wenn sie es auf die leichte Schulte nehmen, wird es ein Kampf. Wenn wir mit einer Mischung aus Spaß und einer gesunden Einstellung auftreten, wird es lösbar, aber auch ein Brocken. Denn Unna will auch ins Endspiel und eine gute Party feiern.“ Und genau das will die HSE Hamm verhindern. - mg

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