Verbands-Fußballausschuss hat entschieden:

Saison 2021/22 in der Oberliga Westfalen mit Einfach-, Auf- und Abstiegsrunden

Am 29. August startet die Oberliga mit einer Einfachrunde - dann sollen auch im Hamm möglichst wieder Zuschauer zugelassen sein.
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Am 29. August startet die Oberliga mit einer Einfachrunde - dann sollen auch im Hamm möglichst wieder Zuschauer zugelassen sein.

Die Entscheidung ist gefallen: Die Saison 21/22 in der Fußball-Oberliga Westfalen wird in einer Einfachrunde mit anschließenden Auf- und Abstiegsrunden ausgespielt.

Am Donnerstagabend hatten die Vereine noch abgestimmt (der WA berichtete). Am Freitag fasste der Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) in einer Sitzung den Entschluss, dass die kommende Oberliga-Spielzeit mit einer Hinrunde sowie einer anschließenden Auf- und Abstiegsrunde ausgetragen wird.

Saison geht vom 29. August bis zum 6. Juni 2022

„Wir wollen in der kommenden Saison eine sportliche Wertung erzielen. Die war ein Grund für diese Entscheidung, die wir bereits mit den Oberliga-Vereinen diskutiert haben. Daneben sind wir überzeugt, dass es in den Auf- und Abstiegsrunden viele spannende Spiele – dann hoffentlich vor Publikum – geben wird“, erklären Manfred Schnieders, FLVW-Vizepräsident Amateurfußball, und Reinhold Spohn, VFA-Vorsitzender, in einer Verbandsmitteilung. Anpfiff zur Saison 2021/22 ist der 29. August, die Hinrunde soll am 27. März abgeschlossen sein. Die Playoffs der zehn besten Teams nach der Hinrunde und die Playdowns der Mannschaften auf den Rängen elf bis 21 beginnen am 20. April, letzter Spieltag wird Pfingstmontag (6. Juni) sein.

Kaminski und Degelmann begrüßen Lösung

Michael Kaminski und Steven Degelmann, die beiden Trainer der Hammer Oberligisten, begrüßen diesen Entschluss. „Das ist eine gute Lösung. Ich denke, die 30 beziehungsweise 32 Spieltage sind gut zu bewältigen, und man hat genug Spielraum, um Nachholspiele anzusetzen“, sagt Kaminski. „Das ist eine Entscheidung mit Weitblick.“ Genauso schätzt Degelmann die Entscheidung ein: „Ich bin froh, dass zum jetzigen Zeitpunkt die Weichen gestellt worden sind, um die Saison zu planen und durchzuziehen. Natürlich wollen wir alle möglichst viel spielen, aber angesichts der Situation ist es ein gutes Konstrukt, um die Saison zu verkürzen.“

Unklarheit herrscht noch, ob die Begegnungen der Auf- und Abstiegsrunden tatsächlich als Rückspiele der Hinrunde angesetzt werden. Im Extremfall kann es passieren, dass eine Mannschaft schon in der Hinrunde gegen alle Mitstreiter zuhause angetreten ist und in der Playoff- oder Playdownrunde nur noch Auswärtsspiele bestreiten muss. „Da sollte man eine vernünftige Lösung finden. Alle müssen auf die gleiche Zahl kommen. Alles andere wäre doch unfair“, meint Kaminski. Und Degelmann fügt hinzu: „Auf eine Partie kommt es nicht an, aber letztlich müssen alle Vereine 15 oder 16 Heimspiele haben.“

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