Rollhockey

Vorerst auch keine Spiele in der Euroleague

Euroleague-Reisen wird es für Herringens Vorsitzenden Michael Brandt in diesem Jahr wohl nicht mehr geben.
+
Euroleague-Reisen wird es für Herringens Vorsitzenden Michael Brandt in diesem Jahr wohl nicht mehr geben.

Die Rollhockey-Bundesliga pausiert wegen der Corona-Pandemie. Und Spiele in der Euroleague wird es für Meister SK Germania Herringen vorerst auch nicht geben.

Hamm – Die Saison in der Rollhockey-Bundesliga wurde wegen der Corona-Pandemie schon für den kompletten Monat November unterbrochen. Seit Donnerstag ist es nun auch amtlich, dass der SK Germania Herringen in der kommenden Woche (Samstag, 21. November) nicht zum Heimspiel der Euroleague-Gruppe A gegen Sporting Lissabon antreten muss. Wie Michael Brandt, Vorsitzender der Herringer, bestätigt, hat der Europäische Rollhockey-Verband die komplette Vorrunde des Meister-Wettbewerbs erst einmal ausgesetzt. Der erste Spieltag am 7. November, der die Germanen nach Frankreich zu US Coutras geführt hätte, war bereits Ende Oktober abgesagt worden.

Ob und wie es international für die Herringer weiter geht, steht erst einmal in den Sternen. Ein Vorschlag des Verbandes, die komplete Vorrunde in Turnierform in einer Stadt auszutragen, stieß bei den Profiklubs aus Spanien und Portugal, die hohe Fernsehgelder kassieren, auf wenig Gegenliebe. „Für uns wäre das eine gute Lösung gewesen“, meinte Herringens Vorsitzender, allein schon aus finanziellen Gründen. „Schließlich hätten wir dann nur einmal reisen müssen.“

Herringer geraten in Terminnot

Durch die Unterbrechung des Euroleague-Wettbewerbs ist jetzt erst einmal völlig offen, ob, wann und nach welchem Modus im neuen Jahr gespielt wird. Neben Herringen, Lissabon und Coutras gehört noch der spanische Vertreter CE Noia der Gruppe an. Da der SK Germania auch in der Bundesliga gerade erst einmal ein Spiel austragen konnte, das mit 5:4 in Cronenberg gewonnen wurde, herrscht bei den Germanen nun auch große Terminnot. „Es wird sehr schwer werden, das alles unter einen Hut zu bekommen“, meint auch Brandt, der nicht davon ausgeht, dass in diesem Jahr angesichts der weiter steigenden Corona-Zahlen überhaupt noch gespielt werden kann.

Derzeit können die Herringer nicht einmal trainieren, weil Kontaktsport verboten ist. Brandt rechnet deshalb fest damit, dass das für den 5. Dezember angesetzt Bundesliga-Heimspiel gegen den TuS Düsseldorf-Nord vom Verband ebenfalls verlegt wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare