Auch TSC-Spiel gegen Ahlen steht vor der Absage

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Schwere Zeiten: TSC-Trainer Erdal Akyüz.

HAMM - Nein, Erol Akyüz gibt sich keinen großen Hoffnungen hin. „Es sieht nicht gut aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass im Union-Stadion gespielt werden kann, ist gleich null“, sagt der Sportliche Leiter des Fußball-Bezirksligisten TSC Hamm.

Die jüngsten Regenfälle haben die ohnehin schwierige Situation in der Heimspielstätte des Klubs (WA berichtete) wieder verschärft, die Partie am Sonntag gegen Vorwärts Ahlen wird dort angesichts der Wetterprognosen wohl nicht ausgetragen werden können. „Wir werden woanders überwintern müssen“, weiß Akyüz. Noch läuft in Abstimmung mit der Stadt die Suche nach einer Ausweichmöglichkeit. Die Zeit drängt, denn die traditionell schwierigen Monate November und Dezember, in der in der Regel immer wieder Partien abgesagt werden müssen, kommen erst noch. Bereits jetzt muss der TSC die Begegnung gegen den SV Lippstadt II nachholen. Neu angesetzt hat Staffelleiter Herbert Nüsken diese noch nicht.

Auch er hofft auf eine baldige Lösung, damit der Spielbetrieb beim TSC – am Sonntag hatten auch die zweite und dritte Mannschaft pausieren müssen – wieder in geregelten Bahnen verläuft. Zumal er möglichst darauf verzichten möchte, seinen Handlungsspielraum – vom Tausch des Heimrechts bis zur Ansetzung von Partien auf neutralem Platz – auszunutzen. Das, so Akyüz, „wäre für uns aber sowieso schwierig, weil wir ja praktisch nicht trainieren können.“ Die Möglichkeit am Galilei-Gymnasium besteht zwar. Da es der TSC aber versäumt hatte, rechtzeitig einen Antrag für die Nutzung während der Herbstferien zu stellen, wird das Team von Erdal Akyüz darauf erst in anderthalb Wochen zurückgreifen können. - fh

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