Eishockey

Unglückliche Niederlage der Hammer Eisbären

Michal Spacek (links) traf für die Eisbären zum 4:5 gegen die EG Diez-Limburg
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Michal Spacek (links) traf für die Eisbären zum 4:5 gegen die EG Diez-Limburg

Seit mittlerweile acht Spielen warten die Hammer Eisbären in der Eishockey-Oberliga auf ein weiteres Erfolgserlebnis. Auch gegen die EG Diez-Limburg reichte es am Dienstagabend nicht zum siebten Saisonsieg. Das Team von Trainer Ralf Hoja unterlag dem Mitaufsteiger unglücklich mit 4:5 (1:2, 1:2, 2:1), obwohl die Gastgeber über weite Strecken der ausgeglichenen Partie ordentlich Paroli boten.

Hamm - „Es war wirklich ein ganz offenes Spiel. Wir hatten genügend Möglichkeiten, zumindest in die Verlängerung zu kommen“, sagte Koch anschließend. Beide Teams erspielten sich im ersten Drittel einige Torchancen, doch Treffer wollten zunächst nicht fallen. Kurios war dann die 1:0-Führung für die Eisbären. Pascal Kröber spielte einen Pass in Unterzahl auf Gianluca Balla. Dieser geriet jedoch zu lang und der Puck sprang vor Gästekeeper Jan Guryca über dessen Kelle in die Maschen. Doch die EG antwortete umgehend. Innerhalb von drei Minuten gingen die Gäste durch Niklas Hildebrand (16.) und Stephen Slaton ihrerseits mit 2:1 in Front (18.). „Etwas ärgerlich für uns, da wir in zwei Konter gelaufen sind“, sagte Koch zu den Gegentreffern.

Orendorz gleicht aus

Der zweite Durchgang begann vielversprechend für Hamm. Kevin Orendorz verwertete eine schöne Vorarbeit von Andreas Valdix zum 2:2 (32.). Doch die Freude währte nur kurz. Alexander Seifert brachte Diez erneut nach einem Konter in Führung (33.). Die Gastgeber wehrten sich aber vehement und hatten in der Folge bei eigener Überzahl zweimal die Möglichkeit, auszugleichen, trafen jedoch nicht ins Tor. Besser machte es auf der Gegenseite Thomas Matheson, der das 4:2 für Limburg markierte (37.).

Balla trifft nur die Latte

Nach dem 5:2 durch Dominik Patocka (42.) sahen die Gäste schon wie der sichere Sieger aus, doch Hamm kam nochmal durch Valdix (49.) und Michal Spacek, der nach zwei Spielen Pause wieder in die Mannschaft rutschte, zurück (52.). Gianluca Balla traf mit der der besten Chance zum Ausgleich nur die Latte (56.). „Das ist das Pech, wenn man unten steht“, meinte Koch zum Schluss.

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