SKG in Krefeld ohne Top-Torjäger Kevin Karschau

+
Fehlt dem SKG in Krefeld: Kevin Karschau (links).

Hamm - Fünf Spieltage sind in der Rollhockey-Bundesliga noch zu absolvieren. Und das Gerangel um die optimale Ausgangsposition für die anschließenden Play-offs ist in vollem Gange.

In den vergangenen Jahren hatten mit dem RSC Cronenberg, der ERG Iserlohn und dem SK Germania Herringen drei Vereine das Geschehen in der Eliteklasse bestimmt. Nun haben sich die Machtverhältnisse verändert. Der Rekordmeister aus Wuppertal gehört in der dieser Saison überraschend nicht zum Kreis der Titel-Favoriten. Dafür haben sich mit der RESG Walsum und dem TuS Düsseldorf-Nord zwei weitere Teams in der Spitzengruppe festgesetzt und bilden zusammen mit den Germanen und Iserlohn das Top-Quartett.

Vor drei Spieltagen saßen noch die Herringer auf dem Bundesliga-Thron. Dann kam es zum Remis im Gipfeltreffen zwischen den Herringern und Walsum – Iserlohn profitierte, der Meister übernahm den ersten Platz. Doch nur bis zum vergangenen Wochenende. Nach einer hochklassigen Partie trennten sich die Germanen und die Sauerländer 5:5, wobei sich der SKG mit einem Kraftakt in der Schlussphase noch das Unentschieden sicherte. Diesmal waren die Walsumer Nutznießer des Remis in der Glückauf-Halle. Durch den Erfolg in Darmstadt sind nun die Duisburger der aktuelle Spitzenreiter. Sie weisen als Tabellenführer 38 Punkte auf, Iserlohn zwei weniger. Auf den Plätzen drei und vier folgen Herringen und Düsseldorf mit jeweils 33 Zählern.

Am Samstag (18 Uhr) steht für die Herringer nun die Auswärtsaufgabe beim HSV Krefeld auf dem Programm. Beim Blick auf die Tabelle – die Krefelder rangieren mit nur zwei Siegen auf Position neun – deutet alles auf eine lockere Aufgabe für die Hammer hin. Doch Vorsicht ist angebracht. In der Bonhoeffer-Sporthalle in Krefeld-Hüls überzeugten die Rheinländer bei den Heimspielen auf dem ungewohnt glatten PVC-Boden und lieferten sich knappe Partien auch gegen die Spitzenclubs der Bundesliga. Zudem sehen die Krefelder noch gute Chancen, den achten Tabellenplatz zu erreichen und damit den Sprung in die Finalrunde zu schaffen.

Für den SKG Herringen zählt trotz der Heimstärke der Krefelder nur ein Sieg. Um am Ende der Rückrunde noch eine gute Ausgangspositionen zu erreichen, wollen die Hammer fünf Erfolge und somit die Maximalausbeute von 15 Punkten einfahren. Trainer Hans-Werner „Alfredo“ Meier steht am Samstag allerdings ein Schlüsselspieler in der Offensive nicht zur Verfügung: Kevin Karschau. Bereits gegen Iserlohn ging er angeschlagen in die Partie. Nun liegt der Führende der Torschützenliste mit einem Infekt flach und fällt somit aus. Damit stellt sich für Trainer Meier die Startformation von selbst auf. Der SKG-Coach hofft darauf, dass Marcel Stork und Justin Klein die Chance morgen nutzen und über mehr Einsatzzeiten einen wichtigen Teil zum Sieg bei den Rheinländern beitragen können.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare