Fußball-Kreisliga A

Uentrop, Lohauserholz, Wiescherhöfen - Abstiegskampf verspricht Spannung

Auf große Erfahrung setzt der TuS Uentrop im Abstiegskampf der Kreisliga mit der Verpflichtung von Trainer Ralph Oberdiek.
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Auf große Erfahrung setzt der TuS Uentrop im Abstiegskampf der Kreisliga mit der Verpflichtung von Trainer Ralph Oberdiek.

Vier Hammer Mannschaften aus drei Vereinen müssen in der Rückrunde um den Klassenerhalt in der Fußball-Kreisliga A zittern. Das verspricht Spannung.

Hamm - Mit jeweils nur einem Sieg aus der Hinrunde stehen die Fußball-A-Kreisligisten des SV Stockum und die Reserve des TuS Uentrop abgeschlagen auf den beiden Abstiegsrängen. Doch auch die zweiten Mannschaften der Germania aus Lohauserholz und des TuS Wiescherhöfen sowie die erste Mannschaft des TuS Uentrop müssen aufpassen, nicht weiter abzurutschen.

Die beste Ausgangslage hat vor Beginn der Rückrunde der TuS Germania Lohauserholz II. Mit acht Punkten Vorsprung und einem Nachholspiel im Rücken sind die „Hölzkener“ zunächst von den größten Abstiegssorgen befreit. Trainer Klodian Kola gibt sich optimistisch: „ Wir hatten einen schwierigen Saisonstart, haben in den letzten vier Spielen aber wichtige Punkte gesammelt. Wenn wir das Auftaktspiel gegen Uentrop II gewinnen, sollten wir durch sein.“

Oberdiek folgt auf Christel

Eine enttäuschende Hinserie hat dagegen der TuS Uentrop hinter sich. Während die Mannschaft in der vergangenen Saison noch um den Aufstieg mitspielte, steckt der TuS aktuell im Tabellenkeller fest. Im Winter zogen die Verantwortlichen die Reißleine und benannten Ralph Oberdiek als Nachfolger von Marian Christel zum neuen Cheftrainer. „Ich kenne die Kreisliga und weiß, wie gefährlich die Lage für eine Mannschaft ist, die normalerweise oben mitspielt“, sagt Oberdiek vor dem Rückrundenstart. Für die aktuelle Saison wünscht er sich, „so schnell wie möglich die benötigten Punkte zu sammeln“. Langfristig will der erfahrene Trainer ambitioniertere Ziele ins Visier nehmen: „Ich habe nicht übernommen, um dauerhaft gegen den Abstieg zu spielen.“

Der TuS Wiescherhöfen II hat als Drittletzter mit zwölf Zählern und einem ausstehenden Nachholspiel einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsplätze. TuS-Trainer Jan Behnke warnt seine Mannschaft trotzdem: „Sechs Punkte sind kein großes Polster. Wir sind gut beraten, schnellstmöglich die Punkte zu holen, um uns möglicherweise etwas weiter abzusetzen.“ Ein Problem sei der vergleichsweise dünne Kader: „Es ist wichtig, dass wir die Mannschaft fit bekommen. Taktisch zu arbeiten hat daher in dieser Situation wenig Sinn.“ 

Jürgen Welp beim SV Stockum

Auch der SV Stockum hat im Winter einen Wechsel an der Seitenlinie vollzogen. Mit Jürgen Welp sitzt in der Rückrunde ein ehemaliger Profitorhüter auf der Trainerbank. Welp, der sich in der vergangenen Saison mit dem SVE Heessen die Meisterschaft in der Kreisliga A sicherte, soll den akut abstiegsbedrohten SV vor dem Gang in die Kreisliga B bewahren. Aktuell ist die Mannschaft jedoch sechs Punkte vom rettenden Ufer entfernt. Stockums neuer Trainer gibt sich dennoch kämpferisch: „Das Ziel bleibt der Klassenerhalt. Die Vorbereitung für die Rückrunde hat gerade begonnen und es kommen noch einige verletzte Spieler zurück. Wir haben uns noch nicht abgeschrieben.“

Die rote Laterne beansprucht derweil Liganeuling TuS Uentrop II für sich. Bei nur vier Punkten aus 15 Partien ist der Klassenerhalt in weite Ferne gerückt. Zudem verlor die Uentrop-Reserve im Winter mit Dawid Matecki (zum VfL Mark) ihren torgefährlichsten Stürmer (neun Tore).

Uentrop II: "In vielen Spielen Pech"

„Es ist natürlich nicht schön, den besten Torschützen zu verlieren. Bei uns steht aber die Mannschaft im Vordergrund, dann muss halt ein anderer die Tore schießen“, stellt Trainer Oliver Reinhardt fest. Auch den Klassenerhalt hat er noch nicht abgehakt: „Wir hatten in vielen Spielen Pech, da war teilweise mehr drin. Die Jungs haben dazu gelernt und sich in der Winterpause auf den Abstiegskampf eingestimmt.“

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