TuS Uentrop holt Shapovalova und Guo – Zhan geht

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Elena Shapovalova wechselt zum TuS Uentrop.

HAMM -  Die Tischtennis-Damen des TuS Uentrop werden in der kommenden Saison mit einem leicht veränderten und um eine Spielerin erweiterten Kader in der 2. Bundesliga auflaufen. Während sich der Verein von Jenny Zhan trennen wird, verstärken mit Elena Shapovalova (TTV Hövelhof) und Pengpeng Guo (TV Kupferdreh) gleich zwei erfahrene Akteurinnen das Team.

„Damit haben wir, allein gemessen an den TTR-Punkten (Anm. d. Redaktion: Leistungswert im Tischtennis) eine bombenstarke Mannschaft beisammen“, freut sich Willi Lehmköster vom TuS-Organisationsteam über die Neuverpflichtungen. „Insbesondere am unteren Paarkreuz wird es sehr gut für uns aussehen – egal, welche Spielerinnen letztlich dort antreten werden.“

Denn während feststehen dürfte, dass Alexandra Scheld, die mittlerweile in ihre neunte Saison beim TuS geht, weiter Spitzenspielerin der Mannschaft sein wird, können die Uentroperinnen dahinter frei variieren, da alle vier Spielerinnen von ihren Leistungswerten her nicht weit auseinander liegen. „Voraussichtlich wird wohl Nadine Sillus, die zuletzt einen großen Sprung nach vorn gemacht hat, an Position zwei antreten“, sagt Lehmköster. „Und Pengpeng wird nicht immer zur Verfügung stehen.“

Die 36-jährige Chinesin, die einen deutschem Pass besitzt und auch schon einmal den Titel der westdeutschen Einzelmeisterin gewonnen hat, spielte bereits in der Regionalliga-Saison 2005/2006 für den TuS und verpasste damals mit der Mannschaft nur knapp den Aufstieg. In dieser Saison stand die Essenerin für den Drittligisten Kupferdreh an der Platte, der aber im Januar seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen hat.

Neben Jessica Wirdemann (aktuelle Bilanz: 17:4), die nun auch schon ihre vierte Saison im Hammer Osten bestreiten wird, soll überwiegend der zweite Neuzugang an die Platte treten. Die 35-jährige Shapovalova ist in der laufenden Spielzeit beim verlustpunktfreien Spitzenreiter der 2. Liga, TTV Hövelhof, an Position sechs gemeldet, hat aber fast alle Begegnungen bestritten. Und wie: Mit einer Bilanz von 11:2 Siegen führt sie die Statistik am unteren Paarkreuz an.

Damit ist es den TuS-Verantwortlichen gelungen, ein Team zusammenzustellen, das „in der kommenden Serie in der ersten Tabellenhälfte eine gute Rolle spielen wird“, ist Lehmköster zuversichtlich, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. „Wir haben unsere Wunschkandidatinnen bekommen.“ - güna

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