TuS Uentrop gibt sich gegen Weil keine Blöße

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Weiter ungeschlagen am unteren Paarkreuz: Uentrops Elena Shapovalova.

Weil - Als auch die vierte Aufgabe erfolgreich gelöst war und der TuS Uentrop seine blütenweiße Weste in der 2. Tischtennis-Bundesliga gewahrt hatte, war die Zufriedenheit von Alex Daun unüberhörbar. „Die Mädels machen das super. Darauf bin ich richtig stolz“, sagte der Trainer nach dem ungefährdeten 6:2-Erfolg des TuS beim Aufsteiger ESV Weil am Rhein.

Die Uentroper Damen zeigten sich auch in der Partie an der französisch-schweizerischen Grenze, der eine rund 600 Kilometer lange und bis tief in die Nacht dauernde Rückfahrt folgte, „absolut souverän und konzentriert“, so Daun.

Und ausgeschlafen. Die doppelte Reisestrapaze hatten sich die Uentroperinnen erspart, waren bereits am Freitag in den Südwesten Deutschlands gereist. Und durften sich am Ende über einen Spielverlauf freuen, „wie ich ihn mir vorgestellt habe“, sagte Daun. Zumindest fast. Denn die Doppel verliefen ausgeglichen, der Coach hatte bereits da auf eine 2:0-Führung gehofft. Doch Elena Shapovalova und Jessica Wirdemann gaben ihre Partie gegen die Schweizerinnen Monika Führer und Laura Schärrer knapp mit 2:3 ab. Auch zur Pause stand es unentschieden, da die starke Weiler Spitzenspielerin Ievgeniia Vasylieva (Ukraine) gegen Nadine Sillus mit 3:0 gewann, wobei die Uentroperin die einzelnen Sätze eng gestaltete. Alexandra Scheld hatte gegen Führer derweil überhaupt keine Probleme.

Es war ein Fingerzeig für den Rest der Begegnung. Denn regelrecht erdrückend war die Überlegenheit des TuS am unteren Paarkreuz. Shapovalova gab gegen Dajana Kovac nur einen Satz ab, Wirdemann gegen Schärrer keinen. Da auch Sillus gegen Führer keine Probleme hatte, war es Scheld vorbehalten, den Schlusspunkt zu setzen. Und das gelang ihr eindrucksvoll. „Sie hat wieder mal ein Riesenspiel gemacht“, lobte Daun seine Nummer eins, die Vasylieva im Duell der Spitzenspielerinnen mit 3:2 niederrang. Selbst im Falle einer Niederlage wäre der Sieg der Gäste nicht in Gefahr geraten, Shapovalova lag parallel gegen Schärrer bereits deutlich vorne.

„Ich bin sehr zufrieden. Wir liegen mehr als im Soll“, sagte Daun, der angesichts von 8:0 Punkten auch dem Gipfeltreffen am kommenden Sonntag gegen Tostedt zuversichtlich entgegenblickt: „Ich bin da sehr entspannt.“ - fh

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