TuS Uentrop feiert knappen Sieg beim Dauerrivalen Kleve

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Elena Shapovalova und Nadine Sillus holten in Kleve vier der sechs Uentroper Zähler.

Hamm - „Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, brachte es Alexander Daun, Trainer der Zweitliga-Tischtennisfrauen des TuS Uentrop, nach dem deutlichen 6:3-Sieg bei der TTVg WRW Kleve auf den Punkt. „Wir wussten alle, dass es sehr schwer werden würde, in Kleve zu gewinnen“, sagte der TuS-Coach. „Aber die Mannschaft hat sich von ihrer besten Seite gezeigt und diesen Sieg erzwungen.“

Den Grundstein zum Erfolg legte der Tabellenführer gleich zu Beginn. Elena Shapovalova und Nadine Sillus trafen auf die an eins und zwei spielenden Aya Umemura und Yuko Imamura, die sie in vier Sätzen bezwangen. „Elena und Nadine haben ein richtig gutes Spiel abgeliefert“, lobte der Trainer. Und auch Alexandra Scheld und Jessica Wirdemann waren voll konzentriert und fertigten die Ex-Uentroperin Judith Hanselka an der Seite von Pia Dorißen, bei nur 14 gegnerischen Punkten, glatt in drei Sätzen ab.

„Ich hatte mit einem 1:1 nach den ersten beiden Spielen geliebäugelt“, verriet der TuS-Coach. „Aber so ein Auftakt war einfach nur fantastisch.“ Da war es auch kein Beinbruch, dass die beiden ersten Partien am oberen Paarkreuz an die Gastgeberinnen gingen. Shapovalova stemmte sich in fünf Sätzen gegen eine Niederlage gegen Umemura, musste sich letztlich jedoch geschlagen geben. Ebenso wie später Scheld, die nicht ihren stärksten Tag erwischt hatte. Uentrops Nummer eins verlor ihr erstes Einzel gegen Imamura.

Das alles war nicht spielentscheidend, denn nach dem gewonnenen Doppel holte Shapovalova im zweiten Einzeldurchgang mit ihrem Sieg gegen Imamura den zweiten Big-Point des Tages und brachte Uentrop mit 5:3 in Führung. Zuvor hatte Wirdemann die stark spielende Hanselka in fünf Sätzen niedergekämpft und Sillus gegen Dorißen gewonnen. Gegen ihren Ex-Verein zeigte sich Hanselka hochmotiviert und kampfstark, doch sie unterlag Sillus in der abschließenden Partie mit 1:3, sodass der TuS zu einem klaren 6:3-Erfolg beim Dauerkonkurrenten vom Niederrhein kam. - hvw

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