HSV überzeugt mit gutem Kombinationsspiel

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Robert Maciejak

HAMM - Nach dem zweiten Testspielsieg binnen einer Woche war Goran Barjaktarevic, Trainer der Hammer SpVg, zufrieden: „Wir kommen jede Woche ein bisschen weiter.“ Beim souveränen 3:1 (1:0) gegen den Niederrhein-Oberligisten VfR Krefeld-Fischeln überzeugte die HSV insbesondere durch ihr gutes Kombinationsspiel.

Von Beginn an entwickelte sich auf dem Kunstrasenplatz an der Evora-Arena ein munteres Spiel. Nachdem David Machnik auf Seiten der Gäste den ersten Torschuss abgegeben hatte (7.), übernahmen die Gastgeber die Initiative. Immer wieder wurden der schnelle Emre Demir und Neuzugang Djaniny Cleitson Dos Santos Tavares mit langen Bällen in den Strafraum der Krefelder geschickt. Dort war dann jedoch Endstation, und Keeper Halil Ibrahim Özcelik musste nur zweimal eingreifen (28./29.). Kurz darauf jubelten die Spieler der HSV zum ersten Mal. Jochen Höfler stand jedoch im Abseits, und so blieb es vorerst beim 0:0 (33.), ehe wenig später der verdiente Führungstreffer fiel. Dos Santos Tavares spielte den frei stehenden Höfler an, der Özcelik umkurvte und zum 1:0 einschob (37.).

Nach dem Seitenwechsel kombinierte die HSV konsequent nach vorne, sodass sich weitere Chancen ergaben. Einen Schuss von Robert Maciejak klärte Özcelik zur Ecke, die von Mesut Özkaya ausgeführt wurde. Dessen Hereingabe landete beim völlig allein gelassenen Maciejak, der aus fünf Metern auf 2:0 erhöhte (51.). Danach schalteten die Gastgeber einen Gang zurück und nahmen Tempo aus dem Spiel. Das nutzten die Krefelder und arbeiteten sich zurück in die Partie. Mit langen Bällen versuchten sie die HSV-Abwehr zu überwinden und schafften es auch fünf Minuten nach dem 2:0, weil Niklas Rieker nicht entschlossen genug zum Ball ging. Der frei stehende Machnik erreichte den Ball und markierte den 1:2-Anschlusstreffer (56.). Danach stand die Führung der HSV auf der Kippe. Nachdem Emre Özkaya im Strafraum zu Fall gebracht worden war, gab es Elfmeter. Torwart Manuel Lenz, der zur Halbzeit für Dominik Sobanski gekommen war, parierte den Schuss von Kevin Breuer jedoch, und so blieb es bei der knappen Führung (61.).

Nach dieser Aktion reagierte Barjaktarevic und brachte mit Dennis Jungk, Jannik Prinz, Haris Kahric und Miguel Dotor-Ledo vier frische Kräfte (62.). Dadurch stabilisierte sich der Gastgeber wieder und ließ kaum noch Tormöglichkeiten zu. Der eingewechselte Jungk setzte den Schlusspunkt bereits 16 Minuten vor dem Ende. Sein Treffer zum 3:1 geht jedoch mindestens zur Hälfte auf das Konto von Demir. Der hatte sich auf der linken Seite gegen vier Gegenspieler durchgesetzt, war in den Strafraum gezogen und hatte die Übersicht, seinen besser postierten Mitspieler einzusetzen. - csp

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