Bei den Neuzugängen fehlen die letzten Details

TuS Uentrop: Oben angreifen mit dem alten Stamm und zwei Neuzugängen

Die Estin Airi Avameri wird künftig nur noch Ergänzungsspielerin beim TuS sein.
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Die Estin Airi Avameri wird künftig nur noch Ergänzungsspielerin beim TuS sein.

Vier Verlängerungen, ein Abgang und zwei Neuverpflichtungen in Planungen – der TuS Uentrop treibt seine Personalplanungen für die kommende Saison in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen mächtig voran. „Wir sind definitiv sehr glücklich darüber, dass wir unseren Stamm gehalten haben“, sagt Trainer Alex Daun, der das Ziel für die nächste Spielzeit ein weiteres Mal bekräftigte: „Wir werden auf jeden Fall nach oben angreifen.“

Hamm – Aus dem aktuellen Kader haben Yuki Tsutsui, Airy Avameri, Guo Pengpeng und Nadine Sillus ihre Zusage gegeben, weiter für den TuS an die Platte zu treten. „Alles ist fix, alle vier haben unterschrieben“, so Daun.

Die erst 19 Jahre Tsutsui macht gerade ihr Abitur am Sportinternat in Düsseldorf, wo sie lebt und wo sie im Leistungszentrum trainiert. Sie gehört zum erweiterten Kreis der deutschen Damen-Nationalmannschaft, geht beim TuS in die zweite Saison und ist eine feste Größe im Uentroper Team.

Gleiches gilt für Nadine, die in der kommenden Spielzeit schon im 20. Jahr das TuS-Trikot überstreifen wird und damit zum Inventar der Uentroper gehört.

Avameri in neuer Rolle

In einer anderen Rolle als bislang wird die Estin Avameri dem Daun-Team zur Verfügung stehen. In den vergangenen drei Jahre war die 23-Jährige, die zu den Partien immer eingeflogen wurde, absolute Stammspielerin, in Zukunft wird sie allerdings nur noch als Ergänzungsspielerin fungieren. Denn Avameri, die bisher als Studentin unter Profibedingungen Tischtennis gespielt hat, wird aufgrund der Corona-Situation ihr Leben neu strukturieren und in ihrer Heimat eine Ausbildung als Polizistin beginnen. „Daher wird sie nur noch auf Abruf für uns greifbar sein“, sagt Daun. „Und wenn sie dann für die eine oder andere Partie für uns antreten wird, ist sie natürlich eine absolute Waffe am unteren Paarkreuz.“ In den in dieser Saison drei absolvierten Partien hatte sie eine Bilanz von 5:1 erreicht. „Daher ist das für uns sehr lukrativ“, meint Daun.

Auch die 42 Jahre alte Pengpeng Guo wird weiter nur in Notfallsituationen zum Einsatz kommen und fungiert wie gehabt als Ergänzungsspielerin.

Verlassen wird den TuS dagegen die Ungarin Bernadett Balint, die bislang als Nummer eins antrat. Für Daun bedeutet dies, dass er zwei neue Spielerinnnen nach Uentrop holen muss. „Die Zusagen habe ich schon. Es müssen nur noch ein paar Details geklärt werden, ehe wir die Namen veröffentlichen“, betont der Coach.

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