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TuS Lohauserholz erwartet schwierigen Saisonstart

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Von: Karsten Steenbrede

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Die Neuzugänge des TuS Lohauserholz: (hinten von links) Simon Ponte, Dennis Schaidt, Essidin El Jebouri, (vorne von links) Mustaq Al Berdan, Harez Samadi, Gennaro Palladino und Semir Ibric.	Foto: steenbrede
Die Neuzugänge des TuS Lohauserholz: (hinten von links) Simon Ponte, Dennis Schaidt, Essidin El Jebouri, (vorne von links) Mustaq Al Berdan, Harez Samadi, Gennaro Palladino und Semir Ibric. Foto: Steenbrede © Picasa

Vor einem ungewissen Start in die neue Bezirksliga-Saison steht der TuS Germania Lohauserholz. Als Tabellensiebter des Vorjahres sollte das Team der Grün-Weißen eigentlich zusammengehalten werden und man wollte die Mannschaft „Am Hahnenbach“ weiterentwickeln. Doch kurz vor der Wechselfrist kam alles anders und gleich mehrere Leistungsträger verließen den Klub trotz vorheriger Zusage (der WA berichtete).

Hamm – „Die ersten Wochen werden schwierig für uns“, prophezeit TuS-Trainer Marco Liedtke. „Wir müssen wie ein Hamster jeden einzelnen Punkt sammeln und unsere Abgänge und Langzeitverletzten in der Masse auffangen.“ Neben den Abgängen von Tolga Ay, Semir Burnic, Umut Efe, Salih Kansu (alle ASK Ahlen), Luca Carow (Laufbahnende), Vasco Ivanov (SC Verl II) und Schlussmann Kevin Kersten (SG Telgte) stehen Daniel Riemer, Nico Breitländer, Dennis Hübert und Pascal Bay den Grün-Weißen verletzungsbedingt längere Zeit nicht zur Verfügung. Hinzu kommt, dass Frederic Ebel wegen einer Uni-Exkursion noch die nächsten neun Wochen im Ausland weilt.

„Wenn man sich die Spieler anschaut, dann sind das alles Kräfte für die Stammelf. Daniel Riemer und Nico Breitländer haben letzte Saison zusammen rund 40 Tore geschossen. Jeder Einzelne im Kader muss diese Ausfälle jetzt kompensieren“, fordert Liedtke.

Abwehr war die große Baustelle

War in der abgelaufenen Spielzeit noch die Abwehr mit 73 Gegentreffern die große Baustelle von Liedtke und Co-Trainer Irfan Uzungelis, so bereitet den Hölzkenern nun die größte Sorge, wie die nötige Durchschlagskraft im Angriff erzielt werden soll. Auch in den ersten Testspielen gegen den SuS Oberaden (0:4) und die SG Massen (0:3) präsentierte sich der TuS in der Offensive harmlos, schaffte zuletzt jedoch die Trendwende mit einem Pokalerfolg beim 1. FC Pelkum (2:1) und einem 4:0-Sieg im Test gegen den Hammer SC. Auch in die zweite Pokalrunde beim B-Ligisten VfK Weddinghofen am Sonntag gehen die Hölzkener als Favorit, ehe die Meisterschaftssaison mit einem Heimspiel bei Blau-Weiss Beelen beginnt (14. August).

Mit Gennaro Palladino (TuS Wiescherhöfen) sowie Mustaq Al Berdan und Essidin El Jebouri (beide ASK Ahlen) hat der TuS Lohauserholz erfahrene Offensivspieler für sich gewonnen, die die Lücke im Angriff schließen können. „Und unseren Jugendlichen Dennis Schaidt und Semir Ibric winken gleich mehr Einsatzzeiten“, sieht Liedtke auch positive Aspekte in der aktuellen Situation.

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