Tischtennis

TTC GW Bad Hamm: Der erste Spieler für die kommende Saison steht fest

Tischtennis: Gerrit Engemann. TTC GW Bad Hamm.
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Bleibt beim TTC GW Bad Hamm: Gerrit Engemann.

Die aktuelle Saison in der 2. Tischtennis-Bundesliga ist noch mindestens bis zum 28. Februar unterbrochen. Ein Umstand, der nichts daran ändert, dass die Planungen für die kommende Spielzeit in vollem Gang sind. Ungeachtet der Tatsache, dass Lockdown und Pandemie gerade eben diese Planung aktuell deutlich schwieriger machen als zu normalen Zeiten.

Um so mehr freuen sich die Verantwortlichen des TTC GW Bad Hamm, dass sie die erste und damit eine der wichtigsten Personalien bereits geklärt haben: Gerrit Engemann, U21-Nationalspieler und Mitglied des U23-Bundeskaders, wird in der Saison 2021/2022 in seine neunte Spielzeit für den TTC GW Bad Hamm gehen. Das Beste dabei: Engemann gab seine Zusage unabhängig von der grünweißen Ligazugehörigkeit im kommenden Spieljahr.

Beinahe schon routinemäßig ist der gebürtige Lüner, der seit Jahren in Düsseldorf lebt, um dort die optimalen Trainingsbedingungen im deutschen Tischtenniszentrum zu nutzen, der Erste, der bei den Grünweißen sein Engagement verlängert.

„Wir sind natürlich sehr froh, dass eine der deutschen Tischtennishoffnungen auch im kommenden Jahr für uns aufschlagen wird“, sagt der GW-Vorsitzende Martin Vatheuer, der in Engemanns Vertragsverlängerung auch ein Zeichen an seine Mannschaftskollegen und an potentielle Neuzugänge für die nächste Saison sieht. „Da wir ja momentan einen Schwebezustand erleben zwischen zwei Ligen (der WA berichtete über die GW-Aufstiegsambitionen), war es für unseren Klub sehr wichtig, dass Gerrit uns auch im Falle des Nichtaufstiegs erhalten bleibt“, betont Vatheuer.

Mit dem Verbleib des 22-Jährigen haben die Hammer den Grundstein dazu gesetzt, um auch in der kommenden Zweitligasaison wieder eine schlagkräftige Mannschaft stellen zu können, falls der Aufstieg verwehrt bleiben sollte. In diesem Fall wären die Voraussetzungen gegeben, dann vielleicht ein Jahr später Aufstiegsambitionen in die Tat umsetzen zu können.

Was für Engemann selbst allerdings nur die zweitbeste Variante des weiteren Saisonverlaufs wäre. „Ich möchte natürlich am liebsten schon im nächsten Jahr in der TTBL an den Start gehen“, versichert er. „Sollte es aber nicht klappen, will ich dabei mithelfen, dass wir auch nächste Saison wieder ganz vorne landen und dann den Aufstieg in Angriff nehmen können.“

Die Weiterverpflichtung Engemanns war laut Vatheuer keine Selbstverständlichkeit. Schließlich lagen dem U19-Vize-Europameister aus dem Jahr 2019 auch Angebote aus der TTBL vor. „Gerrit weiß aber nach den vielen Jahren im GW-Dress einfach, was er an unserem Verein hat“, so Vatheuer. „Und umgekehrt ist es genauso.“

Die Verhandlungen mit den anderen GW-Spielern, aber auch mit weiteren potentiellen Neuzugängen, laufen derzeit auf Hochtouren. „Unsere ungewisse Ligenzugehörigkeit macht die Gespräche nicht einfach, dennoch bin ich zuversichtlich, dass in Kürze ein Stamm für beide Ligen stehen wird.“

Dieser wird sich für den aktuellen Tabellenführer der in der 2. Bundesliga unterbrochenen Saison aller Wahrscheinlichkeit ein wenig verändern – unabhängig davon, in welcher Liga die Grünweißen antreten werden. Voraussichtlich auf zwei Positionen wird es beim Tischtennis-Traditionsklub einen Wechsel geben, wobei die endgültige Entscheidung hier erst fällt, sobald die Ligenzugehörigkeit geklärt ist.

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