TT-Zweitligist TuS Uentrop vor schwerer Saison

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Bereit für die neue Tischtennis-Saison: Uentrops Zweitliga-Spielerinnen Alexandra Scheld, Jenny Zhan, Nadine Sillus und Jessica Wirdemann mit ihrem Trainer Alexander Daun.

HAMM -  Sportlich enttäuschend und mannschaftlich unruhig – so war die vergangene Saison beim Tischtennis-Zweitligisten TuS Uentrop. So soll es nicht mehr sein, wenn für Uentrops Damen am Sonntag die neue Spielzeit im jetzt eingleisigen Bundesliga-Unterhaus beginnt. Ihr Ziel ist der Klassenerhalt.

Das ist trotz einer im Kern unveränderten Mannschaft bei gleichzeitig stärkerer Konkurrenz erreichbar – dem GSV Eintracht Baunatal sei Dank. Die Nordhessen zogen im Juni ihr Team nach Mannschaftsmeldeschluss zurück und stehen daher als erster Absteiger fest. Durch die Baunataler Starthilfe muss Uentrop auf dem Weg zum Klassenerhalt nur noch einen Konkurrenten hinter sich lassen.

„Durch den Rückzug ist es für uns sicher leichter geworden, aber wir stehen immer noch vor einer sehr, sehr schweren Saison“, sagt Willi Lehmköster. Dass der langjährige Teammanager dennoch zuversichtlich in die Zukunft blickt, liegt am neuen Trainer Alexander Daun: „Ich habe einen positiven Eindruck von ihm. Ich bin angetan von seinem Engagement. Ich habe ein gutes Gefühl.“

Daun und seine Spielerinnen Alexandra Scheld, Nadine Sillus, Jessica Wirdemann und Jenny Zhan haben in den vergangenen Wochen alles dafür getan, um rechtzeitig zum Saisonstart in Topform zu sein. Das müssen sie auch, denn gleich am ersten Spieltag stehen sie vor einer richtungweisenden Aufgabe: Zu Gast ist am Sonntag (14 Uhr) mit dem ATSV Saarbrücken einer der Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg. „Die Partie hat eine ungemein große Bedeutung für uns. Wenn du gegen Saarbrücken gut startest, ist vieles einfacher“, glaubt Lehmköster, der neben den Saarländerinnen sonst nur noch die DJK Offenburg auf seiner „Schlagbar“-Liste hat.

Selten war es so wichtig, gut zu starten. Das sieht auch Nadine Sillus so. „Erst Saarbrücken, dann Tostedt – das sind sofort zwei Teams auf Augenhöhe, gegen die es echt drauf ankommt“, sagt die Bockum-Hövelerin, die hinter der überragenden Spitzenspielerin Scheld an Position zwei zum Einsatz kommt und dort eine ausgeglichene Bilanz anstrebt. Leicht wird das nicht, denn die Konkurrenz am oberen Paarkreuz ist nach der Verschmelzung der ehemaligen Staffeln Nord und Süd besser geworden. - sst

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