Eishockey

Trotz Niederlage gute Vorstellung der Eisbären

Die Hammer Eisbären um Igor Furda hielten gegen die Hannover Indians über weite Strecken gut mit.
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Die Hammer Eisbären um Igor Furda hielten gegen die Hannover Indians über weite Strecken gut mit.

Die Hammer Eisbären verloren am Sonntagabend gegen die Hannover Indians mit 3:6, zeigten aber dennoch eine gute Leistung.

Hamm - Nachdem am Freitag das Spiel in Hannover beim Stand von 4:0 für die Indians abgebrochen werden musste (WA berichtete), unterlagen die Hammer Eisbären am Sonntagabend nach 60 Minuten reiner Spielzeit den Gästen in der Eishalle in Werries mit 3:6 (2:2, 1:2, 0:2). Trotz der Niederlage vor 453 Zuschauern war Eisbären-Manager Jan Koch mit dem Auftritt des Teams zufrieden. „Wir hatten einige Torchancen, die wir nicht genutzt haben. Wir waren viel besser im Spiel als noch am Freitag“, sagte Koch. „Wir wissen, woran wir noch arbeiten müssen und das werden wir dann auch tun“, kündigte er intensive Trainingseinheiten an.

Trainer Jeff Job konnte fast vollständig auf seinen Kader zurückgreifen. Lediglich Viktor Beck (Knieprobleme) und Maximilian Otte (Schulterverletzung) mussten passen.

Kevin Trapp trifft zweimal

Keine zwei Minuten waren gespielt, als die Gäste durch einen Schlagschuss von Maximilian Pohl von der blauen Linie mit 1:0 in Führung gingen. Hamm zeigte sich aber keineswegs geschockt und kam bereits in der vierten Minute zum Ausgleich. Kevin Trapp fälschte mit etwas Glück einen Schuss von Nolan Renk ins gegnerische Gehäuse ab. Auch in der Folge blieben die Eisbären gut im Spiel und kamen zu Torchancen. Und wieder war es Trapp, der seine Kelle nach einem Schuss von Tim Junge an den Puck bekam und so für das 2:1 der Hausherren sorgte. „Im Gegensatz zu seinem ersten Treffer war dies aber wirklich gewollt“, sagte Eisbären-Manager Jan Koch lächelnd und fügte hinzu: „Egal wie, drin ist drin.“ Die Gastgeber schwächten sich in der Folge aber selbst durch Strafzeiten und kassierten folgerichtig kurz vor Ende des ersten Drittels den 2:2-Ausgleich der Indians durch Parker Bowles.

Viel Druck von Hannover

Die Gäste kamen deutlich verbessert aus der Kabine und machten im Mitteldrittel von Beginn an Druck. Doch die Eisbären standen zunächst noch sicher in der Verteidigung. Doch dann gab es eine Schrecksekunde für die Job-Schützlinge, weil Michal Spacek einen Puck ins Gesicht bekam und in der Kabine behandelt werden musste. Die anschließende Unordnung nutzten die Gäste durch Bowles und gingen erneut in Front (25.). In eigener Überzahl musste Hamm dann sogar den vierten Gegentreffer hinnehmen. Kyle Gibbons markierte ihn in der 29. Minute nach einem Konter. Doch die Eisbären steckten nicht auf. Spacek war inzwischen auf das Eis zurückgekehrt, seinen Schuss fälschte dieses Mal Michel Maaßen zum 3:4 aus Sicht der Gastgeber ab (39.).

Nachdem die Hammer Eisbären im letzten Durchgang zunächst weitere Chancen nicht nutzten, schlugen die Indians eiskalt zu. Erneut Bowles (52.) und Robin Palka schraubten das Ergebnis auf den Endstand von 3:6 aus Hammer Sicht.

Nur ein Testspiel am kommenden Wochenende

Am kommenden Wochenende findet nur ein Test gegen die Hannover Scorpions statt, das das eigentlich geplante erste Match am Freitag wegen einer anderen Spielverpflichtung der Scorpions abgesagt wurde. Erstes Bully ist somit am Sonntag, 19. September, um 18.30 Uhr im Hammer Osten.

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