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Traum-Premiere für Zoe Osterhoff beim Weltcup

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Zoe Osterhoff

Der Stolz klang mit jeder Silbe mit, als Zoe Osterhoff von ihrem ersten Ausritt beim Weltcup nach Polen berichtete. Bei der Cavaliada in Posen durfte die für den ZRFV Albachten startende Hammer Springreiterin erstmals mit ihrem Pferd Chacenny bei einem Grand Prix starten – und das Duo schaffte es gleich, sich als Siebte zu platzieren.

Posen – „Es ist schon relativ schwierig, in meiner Altersklasse, eigentlich fast unmöglich, einen Startplatz für einen Weltcup in Osteuropa zu kriegen“, sagte die 20-Jährige, die im deutschen U21-Nationalkader steht. „Ich bin dann auch ohne große Erwartungen nach Polen gefahren.“75 Pferde gingen am Freitag in der Qualifikation dieses 1,60-m-Springens ins Rennen, am Ende stand für Osterhoff und Chacenny nur ein Abwurf auf dem Zettel – und der Sprung in das Finale, für das noch 50 Reiter zugelassen waren.  „Das ist schon eine andere Höhe, ein ganz anderer Anspruch“, stellte die Amazone fest. „Ich habe einfach nur gedacht, da müssen wir erstmal heile rauskommen.“

Die kühnsten Erwartungen übertroffen

Was dann im Finale passierte, überstieg ihre kühnsten Erwartungen. Platz sieben gegen international starke Konkurrenz – nur eine knappe Zeitüberschreitung trübte das überragende Resultat. Ein wenig. „Ich war zweite Starterin und die Zuschauer wussten nicht so richtig, wann es vorbei ist“, sagt Osterhoff. „Die fingen schon am vorletzten Hindernis an, wie wild zu applaudieren, dachten, wir sind schon fertig. Darum mussten wir einen etwas weiteren Anlauf nehmen – dann gab es einen kleinen Zeitfehler.“ Der Lohn für Chacenny stand trotzdem fest: „Die darf jetzt erst einmal auf die Weide“, so Osterhoff. „Das hat sie sich verdient.

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