Viel Applaus für Stefan Effenberg

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Svenja Hörenbaum loste die restlichen Teams aus, nachdem Stefan Effenberg aufgrund anderer Termine vorzeitig fahren musste. Rechts: Dieter Bethlehem.

Warstein - Er war wirklich da: Stefan Effenberg loste Mittwochabend die Gruppenköpfe für die 20. Auflage des Warsteiner Masters, des großen Hallenturnieres in der heimischen Region. Freundlich und gesprächig präsentierte er sich dabei; der Trainer des Zweitligisten SC Paderborn hatte zwar nicht viel Zeit, da er noch andere Termine wahrnehmen musste, aber er bekam reichlich Applaus in der „Warsteiner Welt“, dem Ort des Geschehens.

Gleiches galt auch für Svenja Hörenbaum, der B-Juniorinnen-Bundesliga-Spielerin aus Hilbeck, die für den FSV Gütersloh das runde Leder jagt. Sie setzte die „Arbeit“ von „Effe“ fort, kam im Interview von Hellweg-Radio-Mann Frank Schnürch ebenso positiv herüber. Zusammen hatten Stefan Effenberg und Svenja Hörenbaum 126 Mannschaften auf 18 Gruppen in neun Hallen zu verteilen.

An zwei Wochenenden im Januar kämpfen also 126 statt wie im Vorjahr 140 Mannschaften um den Titel beim beliebten Hallenfußballturnier. Gespielt wird nicht nur um den großen Pokal, sondern auch um Geld- und Sachpreise im Wert von rund 25 000 Euro. Es sind im kommenden Jahr bei der 20. Ausgabe 14 Mannschaften weniger, weil in einer Halle weniger gespielt wird. Dann wird nicht mehr in Ahlen und Delbrück gespielt, dafür wurde die Halle Welver „reaktiviert“. 

„Wir haben in den vergangenen Jahren viele Anfragen für die Halle in Welver bekommen und freuen uns in diesem Jahr mit dem SV Eilmsen wieder einen Ausrichter für die Zweifachhalle gewonnen zu haben“, freut sich Organisator Dieter Bethlehem. Auch in Lippstadt gibt es eine Veränderung: Aufgrund von Nutzungsänderungen der Halle kann dort im Januar kein Masters-Vorrundenturnier ausgetragen werden. „Sofort erklärten sich die Stadt Rüthen und der bewährte Ausrichter SW Suttrop bereit, eine Vorrundenhalle zu stellen“, geht Bethlehems Dank hier neben der Stadt Rüthen auch an die Stadt Lippstadt, den TuS Warstein und SW Suttrop, „die die veränderte Hallensituation schnell gelöst haben“, so der Organisator.

Die Vorrunden werden am 2. und 3. Januar in Bönen und Warstein sowie am 9./10. Januar in Rüthen, Bad Sassendorf, Bergkamen, Erwitte, Lippetal, Welver und Werl gespielt. Die Endrunde steigt am 23. und 24. Januar wie in den vergangenen Jahren in Werl. Die Favoriten sind sicher die drei Mannschaften aus der Oberliga: Der SV Lippstadt 08, der SC Roland Beckum und Westfalia Rhynern. Dazu kommen mit Mengede 08/20 ein Westfalenligist, mit Titelverteidiger SV Hilbeck, RW Mastholte, SuS Bad Westernkotten und BV Bad Lippspringe vier Landesligisten. 15 Bezirks-, 55 A-, 31 B-, 14 C- und drei D-Kreisligisten bilden das große Teilnehmerfeld.

Stefan Effenberg lost Warsteiner Masters aus

„Dank an die Vereine, Sponsoren und die anderen Beteiligten an dieser Erfolgsgeschichte“, sprach Bethlehem bei der Begrüßung aus. Dank bekam er auch selber, für die Leidenschaft, mit der er das große Turnier aufgebaut habe. „Wir bleiben aber regional, werden nicht größenwahnsinnig“, sagte Jordi Queralt von der Warsteiner als Gastgeber für die Auslosung vor zahlreichen Offiziellen von Städten, dem Kreis, den Fußballverbänden und natürlich Vereinsvertretern. Auch bei der 20. Auflage wird wieder eine Master-Top-Elf gewählt, die später ein Spiel gegen den SC Preußen Münster austragen wird.

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