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Torjäger Eduard Probst verletzt sich bei Rhynerns 3:3 in Soest

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Von: Patrick Droste

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Eduard Probst musste mit einer Verletzung am Sprunggelenk ausgewechselt werden.
Eduard Probst musste mit einer Verletzung am Sprunggelenk ausgewechselt werden. © Reiner Mroß / Digitalfoto

So hatte sich Michael Kaminski, der Trainer des Fußball-Oberligisten Westfalia Rhynern, den Ausflug zum SV Westfalia Soest nicht vorgestellt.

Soest – Beim ungeschlagenen Spitzenreiter der Bezirksliga musste sich die drei Ligen höher spielende Elf vom Papenloh mit einem 3:3 (1:1) begnügen. Und zu allem Überfluss zog sich Torjäger Eduard Probst schon Mitte der ersten Halbzeit eine Verletzung am Sprunggelenk zu. Wie lange der junge Angreifer ausfallen wird, entscheidet sich am Montag nach einem Arztbesuch. „Wir haben ein richtig schwaches Testspiel abgeliefert. haben uns nicht als Mannschaft präsentiert und zu viele Gegentore kassiert“, schimpfte Kaminski. „Und dann noch die Sache mit Eduard.“

Tom Franke hatte die Rhyneraner mit einem Treffer aus spitzem Winkel in der 16. Minute mit 1:0 in Front gebracht. Doch nur sieben Minuten später traf Kevin Mehlhorn zum 1:1-Ausgleich, ehe sich Probst verletzte und durch Akhim Seber ersetzt werden musste (24.).

Nach dem Wechsel erwischte der Oberligist erneut den besseren Start und ging durch das 2:1 von Merlin Zweimann, der per Flachschuss traf, in Führung (46.). Dieses Mal dauerte es nur sechs Minuten, ehe der Soester Torjäger Mario Jurss wiederum den Ausgleich markierte (52.). Nach feiner Vorarbeit von Seber durfte Zweimann in der 63. Minute seinen zweiten Treffer bejubeln und bekam von Kaminski ein Extralob. „Das hat Merlin richtig gut gemacht“, meinte der Coach.

Dass es für Rhynern nicht zum Sieg reichte, dafür sorgte Kevin Teichrib der nach einem Einwurf und einer Hereingabe das schwache Abwehrverhalten der Rhyneraer zum 3:3-Endstand ausnutzte (70.). „Die beiden Testspiele gegen Bockum-Hövel und Soest waren zum Reinkommen. Am Mittwoch gegen IG Bönen und am Sonntag gegen ETB SW Essen erwarte ich eine deutliche Leistungssteigerung“, stellte Kaminski klar.

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