Torhungrige Eisbären: 14:5-Heimsieg über Diez-Limburg

Fünffacher Torschütze gegen die Diez-Limburg Rockets: Hamms Kevin Thau.
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Fünffacher Torschütze gegen die Diez-Limburg Rockets: Hamms Kevin Thau.

Hamm - Das kann sich sehen lassen: Auf ein punktearmes Wochenende zum Start in die Meisterrunde der Eishockey-Regionalliga ließen die Hammer Eisbären ein perfektes zweites folgen. Das Team von Trainer Ralf Hoja feierte am Sonntag vor 345 Zuschauern einen 14:5 (5:2, 4:0, 5:3)-Heimsieg über die Diez-Limburg Rockets.

Am Freitag hatten die Hammer mit einem 9:4-Erfolg in Neuss den Grundstein für das Sechs-Punkte-Wochenende gelegt.

Hoja war nach dem Doppelschlag mit 23 Treffern zufrieden, warnte jedoch: „Wir haben mit den hohen Siegen unsere Offensiv-Power unter Beweis gestellt, aber in den Heimspielen am nächsten Wochenende erwarten uns andere Kaliber“, sagte er mit Blick auf die Partien gegen Lauterbach und Ratingen. „Insgesamt haben wir die Scheibe ganz gut laufen lassen. Wir hätten aber noch mehr Tore schießen müssen und weniger kassieren dürfen“, meinte der Coach zum Duell gegen Diez-Limburg.

Die Rockets mussten in Hamm auf ihre DEL erfahrenen Routiniers Andrej Teljukin und Konstantin Firsanov verzichten. Überhaupt war der Kader von Diez-Limburg nicht der größte: Er umfasste nur 15 Mann. Dennoch erwischten die Gäste Hamm eiskalt. Nach nur 67 Sekunden traf Marco Herbel zum 0:1. Kamil Vavra egalisierte Mitte des ersten Drittels nach Vorarbeit von Kevin Thau zwar mit einem Schuss aus dem Handgelenk (9.), doch Diez antwortete: Martin Brabec überwand Eisbären-Goalie Sebastian May per Lupfer zum 1:2 (13.). Erst danach begann sich die Hammer Überlegenheit in Zahlen niederzuschlagen.

Ein Doppelschlag von Michel Maaßen und Dustin Demuth (Überzahl/beide 16.) innerhalb von 26 Sekunden bescherte dem Hoja-Team die 3:2-Führung. Dann wurde es kurzzeitig heiß auf dem Eis. Die Partie wurde hektisch, es folgten etliche Fouls und Zeitstrafen, vor allem für die Rockets. Die Hammer schlugen daraus Kapital: Thau und Maaßen trafen in der Schlussminute des ersten Durchgangs jeweils bei Überzahl zur 5:2-Führung.

Nach der Pause hatte sich die Hektik gelegt; es ging auf dem Eis wieder etwas ruhiger zu. Die erste Chance gehörte aber wieder den Gästen. Wie im ersten Drittel war es Herbel, der vor dem Tor auftauchte, erneut lief die zweite Minute nach dem Bully – doch diesmal parierte May glänzend (22.). Die Eisbären hielten die Scheibe nicht lang, passten schnell weiter und gingen so den Zweikämpfen aus dem Weg. Thau (23., 34./Überzahl), Oliver Kraft (31.) und Ibrahim Weißleder nach Vorlage von Kevin Trapp machten mit ihren Treffern zum 9:2 schon zur zweiten Pause alles klar.

Im Schlussabschnitt sahen die Zuschauer dann ein munteres Toreschießen auf beiden Seiten. Für die Gastgeber trafen Thomas Ehlert (43.), Thau (47., 49.), Kraft (50.) und Marvin Cohut (60.). Für die in der Meisterrunde noch sieglosen Limburger waren Daniel Krieger (42.), Herbel (44.) und Matthew Fischer (54.) erfolgreich.

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