Fußball-Kreisliga

Das Topspiel Heessen gegen Mark: Die Torjäger Gkikas und Dankert im Interview

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Georgios Gkikas, bester Torschütze des SVE Heessen.

Am  Sonntag kommt es in der Fußball-Kreisliga A zum ersten echten Topspiel zwischen zwei Hammer Mannschaften. Dabei empfängt der Ligafavorit sowie aktuelle Tabellenführer SVE Heessen (29 Punkte) den Verfolger VfL Mark (27 Punkte).

Hamm - Beide Mannschaften überzeugten in der bisherigen Saison mit spielfreudigen Leistungen, sodass nicht umsonst die beste gegen die drittbeste Offensive auf das Spielfeld treten wird. 

Kurz vor dem Liga-Kracher sprach Sebastian Jakob mit den jeweilig torgefährlichsten Akteuren der beiden Teams. Dabei wirkten Heessens Georgios Gkikas (sieben Treffer) sowie der Marker Silas Dankert (zwölf) äußerst motiviert, am Sonntag die mögliche Tabellenführung feiern zu dürfen.

Zuletzt erfüllten Sie beide die Pflichtaufgaben. Der SVE gewann souverän mit 5:0 beim SV Stockum und die Mark ergatterte sich mit 4:0 den nächsten Derbysieg gegen Uentrop II. Wie hoch war der Druck, gerade vor solch einem Topspiel patzen zu können?

Gkikas: Ich persönlich habe gar keinen Druck verspürt, da die gesamte Trainingswoche mehr als gut lief und es daher keinerlei Gründe für eine Überraschung gab.

Dankert: Wir wussten von Beginn an, dass mit Uentrop II ein hochmotivierter Gegner zu uns kommen würde, der unbedingt den Derbysieg holen wollte. Uns war dennoch klar, dass wir mit einer konzentrierten Leistung unserer Favoritenrolle gerecht werden würden.

Ihre Teams zählen zu den besten Offensivreihen der Liga. Wo sehen Sie die größten Stärken in Ihren Reihen?

Gkikas: Wir haben für diese Liga eine enorm individuelle Qualität. So können wir, egal ob im Spielaufbau oder im allgemeinem Offensivspiel, jederzeit variabel agieren.

Dankert: Bei uns liegt die größte Stärke in der mannschaftlichen Geschlossenheit. Der Mix aus erfahrenen Spielern, die schon etliche Jahre beim VfL zusammenspielen, und den vielen jungen Akteuren, die wir aus der eigenen Jugend hochziehen konnten, passt sehr gut zusammen.

Silas Dankert (links) ist torgefährlichster Spieler des VfL Mark.

Herr Gkikas, Ihre Truppe ist gespickt mit qualitativ starken Spielern, von denen schon einige in der Landesliga oder gar höher aktiv waren. Herr Dankert, beim VfL steht seit Jahren der Zusammenhalt der Eigengewächse im Vordergrund. Wie schätzen Sie daher die Stärken des Gegners ein?

Gkikas: Die Mark hat die letzten sieben Spiele nicht ohne Grund gewonnen. Wir werden sie nicht unterschätzen, wissen aber gleichzeitig, dass es einzig und allein an uns liegen wird, inwiefern wir dem Gegner etwas anbieten werden.

Dankert: Für mich hat sich Heessen nach dem verpassten Aufstieg auf vielen Positionen qualitativ verstärkt. Daher sehe ich gerade die fußballerische Klasse einzelner Spieler als große Stärke.

Ist der Begriff Aufstieg mittlerweile ein Thema in der Kabine?

Gkikas: Bei uns ist es ehrlich gesagt seit dem ersten Spieltag ein Thema. Natürlich ist es noch ein langer Weg bis zu dem Ziel, aber den ersten Platz wollen wir nun nicht mehr abgeben.

Dankert: Wir befinden uns mitten in der Saison und haben uns durch die vergangenen sieben Siege in Folge einen Platz unter den ersten Mannschaften erspielt. Natürlich wollen wir oben dranbleiben. Das Wort Aufstieg ist bei uns nach dem schwierigen Saisonstart allerdings noch nicht gefallen, da es dafür einfach noch zu früh in der Saison ist.

Besitzt der Sieger dieser Partie dennoch die Favoritenrolle für die restliche Saison?

Gkikas: Die Saison ist noch sehr jung, aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir Sonntag die drei Punkte einfahren und damit einen riesigen Schritt machen werden.

Dankert: Natürlich setzt der Sieger ein Statement für die Liga. Aber ich halte es für zu simpel, eine Favoritenrolle von einem Spiel abhängig zu machen. Man darf auch keinesfalls den Hammer SC oder auch die Eintracht aus Werne aus den Augen verlieren.

Sie sind beide jeweils die besten Torschützen in den eigenen Reihen. Wie zufrieden sind Sie mit Ihren persönlichen Leistungen?

Gkikas: Zu jedem meiner Tore gehören starke Aktionen von meinen Mitspielern dazu. Und auch generell ist es egal, wer die Tore schießt, wenn das Ergebnis am Ende positiv gestaltet wird.

Dankert: Als Offensivspieler will ich immer Tore erzielen, dafür trainiere ich unter der Woche. Wenn die Tore dann noch bei den Zielen der Mannschaft weiterhelfen, dann ist das Ganze umso wertvoller.

Worauf wird es am Sonntag ganz besonders ankommen, um erfolgreich zu agieren?

Gkikas: Wir müssen so aufspielen wie in den vergangenen Wochen, offensiv mutig agieren und hinten über 90 Minuten kompakt verteidigen.

Dankert: Am Sonntag wird der Wille der entscheidende Faktor sein. Es werden sich zwei fußballerisch starke Teams gegenüberstehen, wobei keiner etwas verschenken wird.

Es ist kein normales Kreisliga-Spiel wie jedes andere. Wie sehen daher Ihre persönlichen Vorbereitungen am Samstag und Sonntagvormittag aus? Gibt es bei Ihnen bestimmte Rituale?

Gkikas: Bei mir wird es keine besondere Vorbereitung geben. Ich werde am Samstag nicht zu spät ins Bett gehen und am Sonntagmorgen ordentlich frühstücken.

Dankert: Bei Auswärtsspielen trifft sich ein Teil der Mannschaft, der die Zeit besitzt, in einem Café oder in einer Bäckerei, sodass dort dann gemeinsam gefrühstückt werden kann.

Nun ist alles angerichtet. Wie wird die Partie am Ende ausgehen?

Gkikas: Wir werden dieses Heimspiel mit 3:0 gewinnen.

Dankert: Wenn wir in diesem intensiven Spiel unsere ganze Klasse abrufen können, werden wir den Platz als Sieger verlassen.

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