Top-Talente aus Kiel, Lemgo und den Niederlanden

Der ASV Hamm verpflichtet drei Spieler mit Perspektive

Michael Lerscht (links) und Dirk Schmidtmeier (rechts) mit den Neuzugängen Noah Moussa und Julian Fulda.
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Michael Lerscht (links) und Dirk Schmidtmeier (rechts) mit den Neuzugängen Noah Moussa und Julian Fulda.

Drei vielversprechende Zugänge hat Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen für die Drittligamannschaft und als Perspektivspieler für die Profis bekannt gegeben.

Hamm – Gemeinsam mit den Trainern Michael Lerscht und Dirk Schmidtmeier präsentierte Christof Reichenberger, Sportlicher Leiter der Amateure, Noah Muossa vom THW Kiel, Julian Fulda vom TBV Lemgo und den Niederländer Lars Kooij vom TM Tönder.

„Wir freuen uns sehr, dass die Verpflichtungen dieser drei Top-Talente geklappt haben. Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Micky Reiners, der in seiner neuen Funktion beim ASV die Kontakte zu den Spielern aufgebaut und die Abwicklung erfolgreich übernommen hat“, betonte Christof Reichenberger. „Wir dürfen uns über tolle Nachwuchsspieler freuen, die den Weg nach Hamm gefunden haben. Ziel ist es, dass sie über die Einsätze und Spielerfahrung in der 3. Liga den Sprung in den Profikader schaffen“, so Reiners.

Die sportlichen Werdegänge der Neuzugänge sind dabei durchaus klangvoll. Der 20-jährige Kreisläufer Kooij feierte 2019 die Deutsche Meisterschaft mit der A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt. Er erhält beim ASV zunächst, wie auch die beiden anderen, einen Zwei-Jahres-Vertrag. Rückraumspieler Noah Moussa wechselt von der U19 des THW Kiel mit klarer Zielsetzung nach Westfalen: im Herrenbereich etablieren und Spielanteile erhalten. „Ich freue mich sehr auf den ASV“, so Moussa, der wie Kooij neben dem Handball studiert. Auf Linksaußen spielt Julian Fulda, der in Hamm mit Moussa eine Wohngemeinschaft bilden wird. Der 19-jährige Rechtshänder kommt vom TBV Lemgo und absolviert neben dem Handball eine Ausbildung zum Steuerfachgehilfen.

Der Drittliga-Trainer Dirk Schmidtmeier stellte die Spieler gemeinsam mit Bundesligacoach Michael Lerscht vor. „Anders als vielleicht in der Vergangenheit stimmen wir uns seit dieser Saison schon sehr eng bei Neuverpflichtungen ab. Durch die viel stärkere Verzahnung der Profis und des Unterbaus profitieren alle Beteiligten“, sagt Reichenberger, und: „Davon durfte sich ja jeder gerade erst überzeugen, als der ASV wegen der Corona-Zwangspause auf sechs Stammkräfte verzichten musste und dennoch gegen Dormagen und Nettelstedt eine absolut wettkampftaugliche Zweitligaformation gestellt hat.“ Zuvor waren auch Spieler wie Florian Schöße und Melf Krause verletzungsbedingt in der Bundesliga wiederholt zu Einsätzen gekommen. Chancen, die sich auch das neuverpflichtete Trio in Zukunft gerne erarbeiten will.

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