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Tobias Gersch wird U-23-Coach bei Westfalia Rhynern

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Von: Günter Thomas

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Tobias Gersch
Tobias Gersch

Hamm - Wachwechsel bei der U 23 des SV Westfalia Rhynern: Für den erst Ende Oktober gekommenen Trainer Ralf Bellenhaus wird ab der nächsten Saison Tobias Gersch das Traineramt beim Unterbau des Fußball-Oberligisten übernehmen.

„Das ist keine Entscheidung gegen Ralf, sondern eine für Tobias“, sagt Sebastian Morche, der als Sportlicher Leiter gemeinsam mit Daniel Spilker für den Bereich U 19 bis U 23 bei der Westfalia zuständig ist. „Wir wollen in der kommenden Serie unsere U 19 relativ geschlossen in den Bezirksliga-Kader übernehmen. Und da halten wir Tobi für die beste Wahl, weil er als unser aktueller A-Jugend-Coach die Jungs bereits kennt und in den vergangenen Jahren im Nachwuchsbereich einen hervorragenden Job gemacht hat.“ Auch Bellenhaus soll dem Verein möglichst erhalten bleiben. „Dann aber in einer anderen Funktion“, so Morche.

Gersch hat mit seinen 27 Jahren bereits viel Erfahrung im Trainerbereich gesammelt. „Ich habe mit 15 meine erste Mannschaft übernommen, als mich Peter Feldkötter, der heute noch beim VfL Mark tätig ist, zu Rot-Weiss Ahlen geholt hat“, sagt er. „Da war ich drei Jahre. Dann hat mit Jugendkoordinator Frank Haselroth gefragt, ob ich nach Rhynern kommen möchte, wo ich in der U 13 angefangen habe.“ In der vergangenen Saison wurde Gersch dann Co-Trainer bei der U 19, und als Coach Sven Pahnreck gehen musste, übernahm er die in der Landesliga spielende A-Jugend interimsmäßig.

Beruflich verschlug es Gersch im vergangenen Frühling nach Leipzig, wo er derzeit in der Zweigstelle eines Bönener Maschinenbau-Unternehmens tätig ist. „Aber ich bin dort nur ein paar Tage in der Woche, so dass ich hier keine Trainingseinheit verpasse“, versichert der B-Lizenz-Inhaber, der in Unna wohnt und schon bald wieder ganz in seine Heimat zurückkehren wird.

Den Verantwortlichen war wichtig, schnell Klarheit in der Trainerfrage zu schaffen. „Denn viele Spieler wollen ja erst wissen, wer Coach wird, ehe sie sich entscheiden“, so Morche, der zudem die Akteure des bestehenden Bezirksliga-Kaders möglichst halten möchte. Im Idealfall soll aber in der kommenden Saison „eine U 21 auf dem Feld stehen, zu der einige Routiniers gehören werden“, so Gersch, der dann „mit dem Kader möglichst zwei, drei, vier Jahre zusammenarbeiten“ will, „um viele Spieler an den Oberliga-Kader heranzuführen.“

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