TuS Uentrop: Auch Scheld und Zhan bleiben

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Geht ins achte Jahr beim Tischtennis-Zweitligisten TuS Uentrop: Spitzenspielerin Alexandra Scheld.

HAMM -  Nadine Sillus und Jessica Wirdemann hatten vor 14 Tagen bereits den Anfang gemacht, jetzt haben Alexandra Scheld und Jenny Zhan nachgezogen. Beide werden auch in der kommenden Saison für den TuS Uentrop Tischtennis spielen – unabhängig davon, ob das Team künftig in der eingleisigen zweiten oder der dritten Liga starten wird.

„Am Ende ging es mit den Verhandlungen eigentlich ziemlich schnell“, freut sich Team-Manager Willi Lehmköster, dass er die Kaderplanung trotz der unsicheren sportlichen Lage in Uentrop schon zu diesem frühen Zeitpunkt fast komplett abgeschlossen hat. „Jetzt suchen wir nur noch eine Spielerin für Position fünf. Das soll nach Möglichkeit jemand sein, der nur im Notfall einspringt.“

Judith Hanselka wird den Verein demnach verlassen und sich dem TTVg Kleve anschließen. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es nicht ganz einfach ist, wenn man einen Kader mit fünf Spielerinnen hat, die alle immer spielen wollen“, erklärt Lehmköster, der trotz des wenig geänderten Teams eine einschneidende Änderung bekannt gibt: „Die Mannschaft wird einen neuen Trainer bekommen.“ Während der langjährige Coach Dieter Ende Lehmköster gegenüber bereits vor Monaten seinen Rückzug nach dieser Spielzeit angekündigt hatte, wird auch Falk Linnepe, der zu Saisonbeginn zum TuS gekommen war, den Verein nach nur einem Jahr wieder verlassen. „Er hat gesagt, dass es einfach das Beste wäre, wenn er nicht weitermacht“, sagt Lehmköster. „Und die Chemie zwischen ihm und der Mannschaft war sicher nicht die beste, wobei ich nicht sagen kann, woran es lag.“

Eine Entscheidung über die Nachfolge soll es in den kommenden Tagen geben, spätestens, wenn klar ist, in welcher Liga die Uentroperinnen künftig antreten werden. Zwar ist die Frist für die Abgabe der Teilnahmeverpflichtungserklärung für die 2. Liga am Samstag abgelaufen, doch die Mitteilung des Deutschen Tischtennisbundes (DTTB) darüber, welche Vereine gemeldet haben, steht noch aus. Sicher ist, dass der Sechstplatzierte einen Startplatz in der 2. Liga bekommt. Beim TuS, der derzeit diese Position innehat, geht aber niemand mehr davon aus, dass dies auch am Ende der Saison noch so ist. Die Uentroperinnen müssten dafür ihre verbleibenden Partien in Anröchte (4.) und gegen Hövelhof (3.) gewinnen, während gleichzeitig der MTV Tostedt nur zwei seiner vier ausstehenden Begegnungen gegen Schlusslicht Münster, Bad Driburg (1.), Anröchte und Kupferdreh (8.) siegreich beenden dürfte. Also bleibt nur die Möglichkeit, über das Nachrückverfahren den Sprung in die angestrebte eingleisige 2. Liga schaffen.

„Wenn wir Siebter werden und nicht alle qualifizierten Mannschaften aus den beiden zweiten Ligen gemeldet haben sollten, würden wir eine Relegation gegen den Siebten der Südgruppe austragen“, hat Lehmköster den Klassenverbleib noch nicht ganz abgeschrieben. „Fest steht aber auch, dass wir in Liga zwei gegen den Abstieg kämpfen würden, während wir in der 3. Liga sicher oben dabei wären.“ - güna

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