Tischtennis

Keine Doppel für die Zweitligateams des TTC GW und TuS Uentrop

Martin Vatheuer, Vorsitzender des TTC GW Bad Hamm
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Martin Vatheuer, Vorsitzender des TTC GW Bad Hamm

Wegen der Corona-Pandemie wird die neue Tischtennis-Saison in den höchsten deutschen Spielklassen ohne Doppel ausgetragen.

Hamm – Es wird eine kleine Umstellung sein. Doch sie stört nicht sonderlich. Zumindest nicht Martin Vatheuer, den Vorsitzenden des Tischtennis-Zweitligisten TTC GW Bad Hamm. Und auch nicht Alexander Daun, den Trainer der Zweitliga-Damen des TuS Uentrop. „Hauptsache, wir haben wieder Wettkampfsport. Ob man dann Doppel spielt oder nicht, ist zweitrangig“, sagt Vatheuer. Und Daun betont: „Wir werden uns an alles anpassen. Wir sind doch alle froh, dass wir – Stand jetzt – die neue Saison austragen können.“

Wegen der Corona-Pandemie wird die neue Tischtennis-Saison in den höchsten deutschen Spielklassen ohne Doppel ausgetragen. Diese Regelung gilt erst einmal von der Bundesliga der Frauen bis zur Oberliga, teilte der Deutsche Tischtennis-Bund nach einer Präsidiumssitzung mit. Denn nur auf dieser Ebene oberhalb der Landesverbände ist der DTTB für den Ligabetrieb zuständig. „Das Präsidium ist der Meinung, dass eine vollständige Spielzeit 2020/2021 angegangen werden sollte, da es nach der aktuellen Lage realistisch erscheint, diese bestreiten zu können“, heißt es in einer Mitteilung. Trotzdem müsse „ein entsprechender Gesundheitsschutz gewährleistet werden“, um keine Unterbrechung oder gar einen Abbruch der Saison zu riskieren. Auf das Doppel werde verzichtet, damit „der Wettkampfbetrieb unter Einhaltung übergeordneter Grundsätze wie der Kontaktbeschränkungen, Abstandsregelungen und Hygiene-Maßnahmen ablaufen kann“.

Alexander Daun, Trainer der Zweitliga-Damen des TuS Uentrop

Für Daun bedeutet der Verzicht auf die Doppel, dass sich seine Spielerinnen ein wenig umgewöhnen müssen. „Seit Jahren ist es ja der gleiche Rhythmus bei den Partien. Man konnte über die Doppel reinkommen für die Einzel“, meint der Coach, der aus sportlicher Sicht die Doppel nicht sonderlich vermissen wird: „Meist sind wir da mit einer 1:1-Bilanz herausgekommen. Und gegen stärkere Teams stand es auch schon mal 0:2. Von daher ist das für uns nicht unbedingt ein Nachteil.“ Vatheuer hat mit Laurens Devos und Olav Kosolosky zwar zwei neue Linkshänder im Team, was durchaus ein Vorteil im Doppel bedeuten kann, aber er ist mit der DTTB-Entscheidung absolut einverstanden: „Sicherlich ist das ungewohnt. Aber die Jungs werden das hinbekommen.“

Neu ist zudem, dass alle Einzel ausgetragen werden und eine Partie nicht bei sechs Siegpunkten beendet wird. 

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