Spielerinnen des TuS Uentrop starten bei Tischtennis-DM

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Alexandra Scheld

Hamm -  Nur rund 60 Kilometer liegt die Rittal Arena in Wetzlar von Wilnsdorf, der Heimatstadt Alexandra Schelds, entfernt. Die 82. deutschen Tischtennis-Einzelmeisterschaften besitzen für die Spitzenspielerin des Zweitligisten TuS Uentrop deshalb eine ganz besondere Bedeutung. „Ich würde mir schon wünschen, einige gute Spiele zu machen und vielleicht auch eine kleine Überraschung schaffen zu können.“

Doch zunächst stehen für Scheld am Freitag die drei Gruppenpartien gegen Soraya Domdey (Füchse Berlin Reinickendorf), Huong Do Thi (Leipzier TTV Leutzscher Füchse) sowie Elena Süs (FC Queidersbach) auf dem Programm. Lediglich die Spielerinnen auf den Plätzen eins und zwei qualifizieren sich für das 32-köpfige Hauptrundenfeld am Samstag. „Der Gruppensieg sollte machbar sein“, sagte Scheld selbstbewusst. „Danach hängt natürlich viel von der Auslosung ab.“ Ein konkretes Ziel hat sich die Wahl-Uentroperin nicht gesetzt. „Dafür waren meine Leistungen in den vergangenen Wochen zu schwankend.“

Mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen im Gepäck reist Nadine Sillus nach Wetzlar: „Meine Gruppe ist sehr ausgeglichen besetzt. Da ich aber zur Zeit sehr gut drauf bin, möchte ich natürlich Platz eins belegen.“ Lena Krampf (DJK BW Münster), Caroline Hajok (Hannover 96) und Rebecca Matthes (NSU Neckarsulm) werden etwas dagegen haben und streben einen Sieg gegen die westdeutsche Meisterin an. Auch die dritte TuS-Starterin, Jessica Wirdemann, will die Gruppenphase erfolgreich überstehen. Mit Theresa Kraft (TV Busenbach), die gegen defensive Spielsysteme sehr gut klar kommt, und Sonja Busemann (Turnerschaft Großauheim) warten zwei starke Kontrahentinnen auf die Abwehrspielerin. Auch Sophia Kahler (TSV Schwabhausen) ist nicht zu unterschätzen. „Entscheidend wird das Spiel gegen Busemann sein“, mutmaßt Wirdemann. „Gegen sie habe ich schon einige Niederlagen einstecken müssen.“

Nachdem Alexandra Scheld und Nadine Sillus vor einem Jahr in Bamberg nur knapp an einer Doppel-Medaille vorbeigeschrammt sind, unternehmen sie am Samstag einen erneuten Anlauf. Die Gegnerinnen werden jedoch erst am Abend zuvor nach der Auslosung feststehen. „Vielleicht ist ja wieder was möglich“, munkelt Scheld, die als gute Doppelspielerin bekannt ist. Als eine „Wundertüte“ bezeichnet Wirdemann ihren Einsatz an der Seite der ehemaligen Uentroperin Yuko Imamura (jetzt TTVg. WRW Kleve), fügt jedoch hinzu: „Vom Spielsystem müssten wir eigentlich ganz gut zusammen passen.“ Das Duo Wirdemann/Imamura feiert Premiere. - mst

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