Uentrop will unbedingt wieder einen Heimsieg feiern

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Die zuletzt krank fehlende Lara Broich will gegen Kupferdreh wieder mit von der Partie sein.

HAMM - „Es wird allerhöchste Zeit, endlich mal wieder einen Heimsieg einzufahren“, sagt Uentrops Spitzenspielerin Alexandra Scheld und bringt damit nicht nur die Zielsetzung des gesamten Teams vor dem Aufeinandertreffen mit dem TV Kupferdreh am Sonntag um 14 Uhr in der Halle der Uentroper Grundschule zum Ausdruck.

In der Tat, es sollte zuhause wieder gewonnen werden. Denn der letzte Heimerfolg datiert vom 6. Oktober des Vorjahres. Seinerzeit wurde der Kaltenkirchener TS mit 6:2 bezwungen. Während es auswärts in dieser Spielzeit gut läuft (bisher 9:3 Punkte), hakt es zu Hause etwas (5:7). Das Hinspiel in Essen gewann der TuS mit 6:3, wobei auf Uentroper Seite die etatmäßige Nummer drei, Jessica Wirdemann, fehlte, die am Sonntag hinter Scheld und Nadine Sillus ihre angestammte Position einnehmen wird. Geplant ist, dass Lara Broich das Quartett komplettiert. Allerdings bleibt abwarten, wie fit die Linkshänderin nach ihrer Erkrankung ist und ob ihr Einsatz überhaupt Sinn macht. Zuletzt in Kleve wurde sie krankheitsbedingt nicht eingesetzt. Judith Hanselka stünde auch fürs Einzel bereit und wird auf jeden Fall im Doppel – wahrscheinlich mit Sillus – aufgestellt.

Die Gäste aus Essen sollten, auch wenn sie nur auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen, auf keinen Fall unterschätzt werden. In der Hinserie fehlte nicht viel an einem Unentschieden. Spitzenspielerin bei den Gästen ist Pengpeng Guo. Die gebürtige Chinesin ist in Uentrop bestens bekannt. Schließlich hat sie in der Saison 2005/2006 für den TuS in der Regionalliga aufgeschlagen. Ihre Partien gegen Scheld und Sillus dürften die Höhepunkte gesamten Begegnung werden. So war es auch beim Hinspiel, wo Scheld knapp mit 2:3 unterlag, während Sillus nach einem starken Auftritt mit 3:2 triumphierte. An Position zwei agiert mit Elena Chmiguelkaia eine Abwehrspielerin. Die aktuelle Einzelbilanz der Russin (1:16) weist sie als eventuellen Schwachpunkt des TV aus. Doch Vorsicht ist geboten, denn ihren einzigen Sieg erzielte sie gegen die keineswegs schwache Ex-Uentroperin Yuko Imamura.

Olga Koop und Miriam Jongen nehmen bei den Gästen im Normalfall das untere Paarkreuz ein. Koops Einzelbilanz von 7:9 kann sich sehen lassen. Die westdeutsche Jugendmeistein Jongen steht momentan bei 3:11, was aber über ihre wahre Leistungsstärke hinweg täuscht, weil Jongen bisher nur selten gegen die gegnerische Nummer vier antrat. Immerhin ist ihr einer ihrer Siege gegen Broich gelungen, die sich nun gerne revanchieren möchte. - wl

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