1. wa.de
  2. Sport
  3. Hamm

Thorsten Heinze kehrt mit Drensteinfurt an die Wielandstraße zurück

Erstellt:

Von: Rainer Gudra

Kommentare

Testspiel: SV Drensteinfurt – BSV Roxel 2:3
Thorsten Heinze, Trainer des SV Drensteinfurt. © Kleineidam

Über viele Jahre war der TuS Wiescherhöfen eine Herzensangelegenheit für Thorsten Heinze – bis zum vergangenen November.

Hamm/Drensteinfurt - Da trennte sich der (da noch) Fußball-Landesligist von seinem Spielertrainer. Nun gibt es am Sonntag (18 Uhr) ein Wiedersehen, wenn er mit seinem aktuellen Verein, SV Drensteinfurt, an der Wielandstraße antreten muss.

Okay, die sportliche Ausbeute im Spätherbst mit nur einem Punkt war dürftig für die Wiescherhöfener, aber die Mannschaft stand seinerzeit hinter dem Trainer. „Bis auf zwei Spieler“, weiß Heinze, der zuvor schon mit dem Vorstand über den Neuaufbau in der Bezirksliga gesprochen hatte. Bekanntlich folgten: erst Ex-Profi Salvatore Gambino als Trainer, dann der Rückzug aus der Liga.

„Ich habe damit abgeschlossen. Für mich ging es ja quasi auch nahtlos in Drensteinfurt weiter“, sagt Heinze. Und so war es – ein Ja seiner Spieler vorausgesetzt – keine Frage, dem Wunsch der Wiescherhöfener zuzustimmen, im Rahmen der Saisoneröffnung das Duell ans Ende des Tages zu verlegen.

Wiescherhöfen und der SVD verloren zum Auftakt

Beide verloren zum Saisonstart: der TuS 0:5 beim Ligafavoriten ASK Ahlen, der SVD mit 1:4 daheim gegen Neubeckum. „Wiescherhöfen als Landesliga-Absteiger ist Favorit“, sagt Heinze. Doch es steckt mehr dahinter. Ein Großteil seiner Stammkräfte aus der vergangenen Rückrunde ist verletzt, wichtige Eckpfeiler wie Kapitän Leon van Elten fehlen. Besonders schwer wiegt der Kreuzbandriss bei Alexander Pankok – nicht nur wegen dessen Qualitäten als Abräumer: „Er ist ein Mentalitätsspieler, zieht immer andere mit“, sagt Heinze. Hinzu kommen die Sperren von Falk Bußmann für eine Rote Karte noch aus der vergangenen Saison und Nils Kröger nach Gelb-Rot gegen Neubeckum. Da geht Heinzes Blick schon in Richtung Reserve. „Was soll ich machen?“, fragt er eher rhetorisch. „Eigentlich kommt man mit einem 23er Kader ja über die Runden...“

Auch interessant

Kommentare