Fußball

Thorsten Heinze verlängert Vertrag in Wiescherhöfen

Thorsten Heinze bleibt Trainer in Wiescherhöfen
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Thorsten Heinze bleibt Trainer in Wiescherhöfen

Auch der TuS Wiescherhöfen hat die ungewollte Pause genutzt und während der coronabedingten Unterbrechung der Saison bereits die ersten Weichen für die neue Spielzeit gestellt.

VON PATRICK DROSTE

Hamm – So wird Trainer Thorsten Heinze auch im neuen Fußball-Jahr an der Seitenlinie des derzeitigen Landesligisten stehen. „Die Absprache war ja bereits dementsprechend, als Thorsten bei uns den Job im vergangenen Sommer übernommen hat. Wir wissen, dass der Kader derzeit noch nicht die Stärke hat, wie wir uns das vorstellen. Aber Thorsten soll bei uns die Möglichkeit haben, das in Ruhe zu entwickeln“, erklärt Jamal Abbi, der Sportliche Leiter des TuS. „Außerdem ist es für beide Seiten einfacher, wenn man Planungssicherheit hat.“

Zudem gaben die Verantwortlichen von der Wielandstraße bekannt, dass Dominik Degelmann ab dem Sommer nicht mehr als spielender Co-Trainer zur Verfügung stehen wird. Er wird von Thorsten Berger, der früher auch schon in der ersten Mannschaft des TuS aktiv war, abgelöst.

Für Heinze stand es außer Frage, dass er weiter für seinen Heimatverein arbeiten wird. „Wir hatten das ja sowieso nicht für einen kurzen Zeitraum angelegt“, sagt der 38-Jährige, dessen Bilanz nach seinem Einstieg zu Beginn der aktuellen Saison in sportlicher Hinsicht aber durchaus ausbaufähig ist. Denn nur im ersten Spiel hatten die Wiescherhöfener einen Sieg eingefahren, kassierten anschließend aber bis zur Unterbrechung Ende Oktober vier Niederlagen. „Das waren aber immer Truppen von oben, gegen die wir verloren haben, mit denen wir uns nicht vergleichen können und wollen. Die Gegner, die wir schlagen können, kommen noch – wenn dann mal die Saison fortgesetzt wird. Aber dann müssen wir das Ding rocken“, sagt Heinze, der daher die Freude an seinem Trainerjob in Wiescherhöfen in keiner Weise verloren hat: „Es macht einfach Spaß. Das ist der Verein, in dem ich groß geworden bin, ich kenne das Umfeld. Und ich arbeite mit jungen Jäustern zusammen.“

Aber nicht nur die Personalie des Cheftrainers hat Abbi in trockene Tücher gebracht. Mit Berger hat er auch einen Nachfolger für Degelmann gefunden. Der frühere TuS-Spieler, der unter anderem schon als Coach bei der SpVg Bönen und im Nachwuchsbereich von Westfalia Rhynern gearbeitet hat, wird beim TuS auch ab sofort einsteigen. „Dann können wir uns schon kennenlernen und schauen, wie es mit uns passt“, sagt Heinze, der sich auf die Zusammenarbeit freut: „Thorsten bringt die nötige fachliche Kompetenz mit. Ich brauche keinen besseren Betreuer als Co-Trainer, sondern jemanden, der weiß, was er tut.“

Abbi erhofft sich, dass Berger, der zuletzt bei RW Ahlen tätig war, seine Erfahrung einbringen kann. Der neue Co-Trainer, dessen Sohn Lukas seit vergangenem Sommer an der Wielandstraße spielt, ist Inhaber der B-Lizenz und freut sich auf die neue Aufgabe. „Thorsten war ja sowieso oft dabei, weil er seinen Sohn begleitet hat. Ich denke, wir haben jetzt auf dieser Position des Co-Trainers langfristig Ruhe“, meint Abbi.

Zudem haben die Wiescherhöfener Verantwortlichen bereits die Gespräche mit den Akteuren aus dem aktuellen Kader aufgenommen und abgeklopft, wer Interesse hätte, weiter für den TuS aufzulaufen – wobei die Planungen an der Wielandstraße angesichts des vorletzten Tabellenplatzes zweigleisig laufen. „Keiner hat gesagt, dass die Bezirksliga für ihn absolut nicht in Frage kommt. Es ist noch nichts festgezurrt, aber abgeneigt ist keiner“, erklärt Heinze.

Definitiv werden mit Linus Baumgärtner, Ayoub Berhili und Sandro Gruda drei Akteure aus den A-Junioren neu zum Kader stoßen. „Die Jungs sind hochgeschrieben und ab sofort spielberechtigt“, so Heinze, der hofft, dass er die Nachwuchsakteure genauso wie seine Stammspieler bald wieder zum Training an der Wielandstraße begrüßen kann.

„Wir fiebern alle dem Re-Start entgegen. Es juckt schon enorm in den Füßen“, sagt der Coach. Und Abbi fügt hinzu: „Wir werden den Kader punktuell verstärken. Wir haben eine starke A-Jugend. Was die Jungs letztlich aus dieser Chance machen, liegt dann in ihrer Hand.“

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