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Erster Test für Hammer Eisbären gegen die Duisburger Füchse

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Ralf Hoja, Trainer der Hammer Eisbären ist froh, dass es wieder losgeht.

Ralf Hoja spricht vielen Eishockey-Fans aus der Seele: „Lasst uns einfach mal spielen, damit wenigstens ein bisschen Normalität in den Alltag kommt“, sagt der Trainer der Hammer Eisbären vor dem ersten Test des Oberligisten am Freitag (20 Uhr) in Werries gegen den Regionalligisten Duisburger Füchse

Hamm – Ob die Partie vor Zuschauern stattfinden kann, steht bisher nicht fest. Eisbären-Manager Jan Koch wartet auf die endgültige Nachricht vom Ordnungsamt. „Wir haben vor einigen Tagen unser Hygienekonzept beim Gesundheitsamt der Stadt eingereicht, das die Zuständigkeit an das Ordnungsamt weitergeleitet hat“, bestätigt Koch. „Es geht ohnehin nur darum, ob die Ränge leer bleiben müssen oder wir vor 150 Besuchern spielen können“, erklärt der Manager. Eine Abendkasse wird es laut Koch definitiv nicht geben: „Wir können lediglich die 150 Dauerkarteninhaber berücksichtigen. Wir haben extra den Dauerkartenverkauf bei 150 gestoppt, damit es keinen Ärger gibt.“ 

Neuzugänge seit 1. Oktober im Training

Seit dem 1. Oktober haben die Eisbären offiziell mit der Vorbereitung auf die im November startende Oberliga-Saison begonnen, die meisten Spieler waren aber auch schon zuvor auf dem Eis. „Ein Großteil der Jungs hat immerhin bereits zwölf Einheiten hinter sich“, berichtet Hoja, der seit Beginn des Monats auch die Neuzugänge Jendrik Allendorf (Torhüter/Lausitzer Füchse), Gianluca Balla (Icefighters Leipzig), Tom Lorer, Toni Lamers, Florian Kraus (alle Moskitos Essen), Tim Dreschmann (Krefelder EV), Alexander Zaslavski (Dinslakener EC) und Samuel Dotter (BK Mlada Boleslav) betreut. 

In der Abwehr weitaus besser aufgestellt

Die ersten Eindrücke sind laut Eisbären-Coach sehr positiv. „Das sind alles sehr nette Jungs, die gut in unsere Mannschaft passen. Und qualitativ sind wir vor allem in der Abwehr weitaus besser aufgestellt“, berichtet Hoja. Zudem haben die neuen Kräfte dafür gesorgt, dass im Training viel intensiver und mit mehr Einsatz und Tempo als in der vergangenen Regionalliga-Saison gearbeitet wird. „Alle sind sehr ehrgeizig, auch bereit, mehr zu machen. Und die neuen Spieler reißen die anderen mit“, freut sich der Hammer Coach über das gesteigerte Trainings-Niveau. Das gilt es nun auch auf dem Eis umzusetzen.

 Die Partie gegen die Duisburger Füchse darf, auch wenn es der erste Test ist, als kleine Standortbestimmung bezeichnet werden. Die Duisburger haben sich zwar aus finanziellen Gründen freiwillig in die Regionalliga zurückgezogen, verfügen aber immer noch über ein Team mit zahlreichen Spielern, die eine langjährige Oberliga-Erfahrung besitzen. Schon am kommenden Sonntag treten die Hammer um 18.30 Uhr zum Rückspiel bei den Füchsen an

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