25. Auflage der „Ladies Open“ beim TuS 59 Hamm

Turnierdirektor: David Schwätter.
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Turnierdirektor: David Schwätter.

Hamm - Drei Wochen sind es noch bis zur Jubiläumsausgabe der „Potthoff Ladies Open“ des TuS 59 Hamm, und langsam steigt die Anspannung bei Turnierleiter David Schwätter merklich an. Zum 25. Mal richtet der Verein vom 23. bis 26. Februar das Damen-Tennisturnier in der Halle an der Jürgen-Graef-Allee aus – großartige Änderungen soll es zum „Silbernen“ aber nicht geben.

„Vom allgemeinen Ablauf her wird alles wie gewohnt bleiben. Denn das Sportliche sollte trotz des 25. weiter im Mittelpunkt bleiben“, sagt Schwätter, der selbst schon zum fünften Mal für die Organisation verantwortlich zeichnet. „Allerdings sind wir in der Wertigkeit von Turnierkategorie A 4 auf A 3 angehoben worden – das bedeutet, dass die Siegerin knapp 300 Punkte mehr für die deutsche Rangliste bekommt als bisher. Das ist natürlich auch ein Anreiz.“

Dass zum jetzigen Zeitpunkt gerade einmal fünf Spielerinnen gemeldet haben, ist ein Umstand, der den Turnierchef allerdings weder nervös macht noch die Vorfreude auf das Turnier mindert. „Das geht erfahrungsgemäß erst ein, zwei Wochen vor Meldeschluss richtig rund“, hat sich Schwätter mit den Jahren, in denen er für die Organisation verantwortlich ist, die nötige Gelassenheit angeeignet. „Mittlerweile geht das sehr schnell im Internet per Knopfdruck. Und die Spielerinnen wissen ja nicht so weit im Voraus, ob sie nicht krank oder verletzt sind. Und wenn man das weiß, ist es eigentlich kein Problem, zumal wir im Vorfeld schon zu vielen Spielerinnen Kontakt haben und wissen, dass sie kommen werden.“

Das geht auch im Fall von Steffi Bachofer so. Die 32-Jährige ist zuletzt in Hamm als Seriengewinnerin in die Chronik eingegangen. Dreimal in Folge durfte die Spielerin vom RC Bad Radolfzell am Ende des Turniers jubeln, und dass sie in diesem Jahr ihren vierten Sieg anstreben wird, steht für Schwätter bereits fest. „Ich habe natürlich schon Kontakt zu ihr gehabt“, versichert der Hammer, der selbst mit den Herren 30 des TuS 59 in der Westfalenliga spielt. „Sie hat gesagt, dass sie auf jeden Fall kommen wird, wenn sie nicht krank oder verletzt ist.“

Leicht soll es für sie aber nicht werden, ihre Serie fortzusetzen. Wobei es das auch bei den vergangenen Turnieren in Hamm nicht war. „Das Feld war zuletzt schon sehr stark“, sagt Schwätter. „Wenn sie sich da immer wieder durchsetzt, kann man vor ihrer Leistung nur den Hut ziehen. Aber ob es jetzt nochmal klappt, kann man nicht wissen.“

Schließlich bekommt die Siegerin 1 500 Euro des ausgelobten Preisgeldes von 5 000 Euro – eine Summe, die auch in diesem Jahr dafür sorgen soll, dass Bachofer starke Konkurrenz erhält. „Für ein nationales Ranglistenturnier sind wir da schon relativ weit oben angesiedelt“, sagt Schwätter. „Und die Turniere, in der 10 000er und 25 000er Preiskategorie sind international.“

Jetzt geht es in die Details der Organisation, um einen problemlosen Ablauf garantieren können. Und auch das ist kein Selbstläufer, wie Schwätter weiß, der mit seiner Frau Sina und Sven Mathiak die Turnierleitung bildet. „Wir tun unser Bestes, um für die Spielerinnen eine Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen, damit sie im nächsten Jahr wiederkommen“, versichert er. „Und so etwas spricht sich natürlich auch herum.“ Ohnehin seien die Spielerinnen sehr pflegeleicht: „Es gibt immer Kleinigkeiten, die man kurzfristig regeln muss“, so Schwätter. „Aber mir würde nichts einfallen, wo ich sagen müssste, das war eine Katastrophe.“

Insgesamt acht Wildcards können die Hammer für das Turnier, das mit einem 32er Hauptfeld angelegt ist, vergeben – vier für das Hauptfeld und vier für die ebenfalls mit 32 Spielerinnen besetzte Qualifikation, aus der acht den Sprung ins Hauptfeld schaffen. Eine davon könnte an TuS-59-Spielerin Anna Beßer gehen. Die 13-Jährige war zwar die Zweite, die für das Turnier gemeldet hat, „aber von der Positionierung her könnte es für sie knapp werden“, weiß Schwätter, dass sich bis zum Meldeschluss am Montag, 20. Februar (23.59 Uhr), noch einige Hochkaräter für die Ladies Open entscheiden werden. „Und aus Sicht des Veranstalters finde ich gut, wenn man jemanden aus Hamm beziehungsweise dem eigenen Verein am Start hat. Da kann ich zwar keinem etwas versprechen – aber sie hat gute Karten.“ - güna

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