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Das neue Team des Hammer SC findet sich immer besser

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Von: Patrick Droste

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HSC-Trainer Christian Lehmkemper ist mit seinem Team bisher zufrieden.
HSC-Trainer Christian Lehmkemper ist mit seinem Team bisher zufrieden. © Robert Szkudlarek

Der HSC Hamm siegte in der Fußball-Kreisliga A1 zuletzt mit 4:0 gegen Uentrop II. Trainer Christian Lehmkemper ist mit dem Saisonverlauf sehr zufrieden - wäre da nicht diese besondere Niederlage gegen Rhynern.

Hamm - Es ist das eine Spiel, das Christian Lehmkemper immer noch ärgert. Und das dafür gesorgt hat, dass der Hammer SC in der Tabelle der Fußball-Kreisliga A als Siebter nur im Mittelfeld steht und nicht als Vierter in Kontakt zu den beiden Spitzenteams VfL Mark und VfL Kamen ist. „Natürlich plant man Punkte nicht schon vorher ein. Aber an dem Tag wären wir gerne unserer Favoritenrolle gerecht geworden“, sagt der HSC-Coach und denkt nach mehr als vier Wochen voller Ärger an die 0:1-Niederlage gegen die Reserve des SV Westfalia Rhynern zurück. „Das tut immer noch weh. Denn die drei Punkte fehlen. Wir hatten da genug Chancen, um die Partie zu gewinnen. Und außerdem ist es ja von früher her mit Westtünnen gegen Rhynern immer noch ein Derby, das man nicht verlieren will.“

Neue Mannschaft mit jungen Spielern

Ansonsten aber ist der Coach mit dem bisherigen Abschneiden in dieser noch jungen Saison zufrieden. Den beiden Niederlagen gegen den VfL Mark und eben Rhynern II sowie den beiden Unentschieden gegen den BV 09 und den SVF Herringen stehen vier Siege gegenüber – und das, nachdem der HSC im Sommer vier Stammspieler verloren hat und nun dabei ist, eine neue Mannschaft mit jungen Akteuren aufzubauen. Nico Breitländer hatte es zum Bezirksligisten TuS Germania Lohauserholz gezogen, Sami Schebab zum Ligakonkurrenten Eintracht Werne und Jan Pankauke zum Landesligisten TuS Wiescherhöfen. „Dass sie irgendwann wechseln, war abzusehen. Aber alle drei auf einmal, das war schon hart“, so Lehmkemper. Zudem verabschiedete sich auch Dominik Witte eine Woche vor dem Trainingsauftakt zum B-Kreisligisten SSV Hamm, wo er mit seinen Freunden zusammen spielen wollte.

Nun gegen die Uentroper Erste

„Da konnten wir auf dem Transfermarkt nicht mehr reagieren“, sagt Lehmkemper, der umso mehr damit zufrieden ist, wie sich das neu aufgestellte Team bislang präsentiert. Das will er auch am kommenden Sonntag sein. Eine Woche nach dem 4:0-Sieg über die nach Meinung des HSC-Trainers phasenweise „rustikal und hart” einsteigende Reserve des TuS Uentrop geht es nun zur Ersten aus dem Giesendahl. „Glücklicherweise bessert sich unsere personelle Situation ein bisschen. Aber wir nehmen es immer, wie es kommt und werden schon eine schlagkräftige Truppe auf den Platz schicken”, sagt Lehmkemper und fügt hinzu, dass er viel Vertrauen in seine Schützlinge hat. „Die Jungs machen das bislang richtig gut“, meint er – wenn da nur nicht die Niederlage gegen Rhynerns Reserve wäre.

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