HSV mit dem kompletten Kader ins Trainingslager

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Auch Neuzugang Haris Kahric fährt mit der HSV ins Trainingslager nach Kaiserau.

HAMM -  Knapp die Hälfte der Vorbereitung auf die kommende Saison in der Fußball-Oberliga Westfalen hat die Hammer SpVg absolviert. Angesichts des kleinen Kaders ist bisher nicht alles so optimal gelaufen, wie es sich Goran Barjakteric gewünscht hätte.

„Da wir bei den Testspielen nicht durchwechseln konnten, haben einige Akteure wegen der großen Belastung jetzt doch muskukläre Probleme“, betont der HSV-Trainer, was auch zur Folge hat, dass für das Testspiel am Samstag um 15 Uhr in der Evora-Arena gegen den Regionalligisten SC Wiedenbrück gerade einmal 13 Feldspieler zur Verfügung stehen.

Emre Demir fehlt wegen eines Mittelfußbruches, Sven Preissing wegen einer schmerzhaften Fußprellung. Kevin Kisyna, Faysel Khmiri und Jens Grembowietz brauchen einfach wegen kleinerer Wehwehchen eine Pause. Alle verletzten oder angeschlagenen Akteure werden sich aber am Freitag um 17 Uhr in der Sportschule Kaiserau in Kamen-Methler zum dreitägigen Trainingslager treffen. Dort will Barjaktarevic auch teambildende Maßnahmen ergreifen. „Bei 14 neuen Spielern muss man etwas dafür tun, dass diese zueinander finden“, betont der Coach. Ein gemütlicher Abend mit Bier und Grill-Würstchen ist dabei aber keineswegs vorgesehen. „Die Jungs wissen, dass Alkohol in der Vorbereitung nicht gerade fördernde Wirkung hat. Aber wenn es bei einem Bierchen bleibt, dann werde ich einfach nicht hinsehen.“ Nach einer Übungseinheit mit Schwerpunkt Taktik ist heute im Anschluss erst einmal ein Filmabend geplant. Am Samstagmorgen stehen in der Sportschule sowohl auf dem Platz als auch im Hause taktische Schulungen auf dem Programm. Mittags geht es dann zum Testspiel gegen Wiedenbrück Richtung Hamm.

Zufrieden ist Barjaktarevic mit der Defensivarbeit der Mannschaft, die er in der vergangenen Saison so oft kritisiert hatte. „Die bisherigen Testspiele haben gezeigt, dass wir hinten schon sehr gut stehen“, betont der Trainer. Eine Stammelf hat sich – so der Coach – aber bisher nicht herauskristallisiert. „Die wird es bei mir auch nicht geben“, betont der 45-Jährige. „Ich habe 16 Spieler, die leistungsmäßig auf Augenhöhe stehen und Oberliga spielen können.“

Auch bei den Torhütern hat sich Barjaktarevic noch nicht auf eine Nummer eins festgelegt. Ob der 21-jährige Trifon Gioudas oder der mit 29 Jahren erfahrenere Manuel Lenz beim Saisonstart zwischen den Pfosten stehen wird, will er bis zum Ende der Vorbereitung offen lassen. - P. Sch.

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