Hammer Eisbären starten gegen Duisburg in die Saison

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Die Fans der Hammer Eisbären dürfen sich zum Saisonstart auf das Duell mit Duisburg freuen.

DORTMUND - Mit drei Heimspielen starten die Hammer Eisbären in die Eishockey-Oberliga-Saison 2014/15. Das wurde auf der Ligentagung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen bekannt, die am Samstag im Dortmunder Eissportzentrum an den Westfalenhallen stattfand.

Auftakt für die Hammer wird am Freitag, 26. September, um 20 Uhr das Heimspiel gegen den Favoriten aus Duisburg sein. Eine Woche später gastieren die Ratinger Ice Aliens am Maximilianpark, am 10. Oktober treffen die Eisbären auf die 1b-Mannschaft aus Frankfurt. Das erste Auswärtsspiel bestreitet das Team des neuen Trainers Ralf Hoja am Sonntag, 12. Oktober, in Duisburg.

Gleich zu Beginn der Tagung, an der für Lippe Hockey Hamm Vereins-Pressesprecher Jan Koch teilnahm, gab es eine große Überraschung. Denn kurzfristig zog sich der Grefrather EV aus der Oberliga, der dritthöchsten deutschen Klasse, zurück. Probleme mit den Eiszeiten in der Halle gaben die Panther als Gründe für ihre Entscheidung an, in der kommenden Saison in der NRW-Liga anzutreten. Dort treffen sie auch auf die 1b-Mannschaft der Hammer.

Dennoch wird die Oberliga West am 26. September mit acht Mannschaften in die Saison starten. Der Neusser EV, der eigentlich in der Regionalliga spielen wollte, nimmt nun doch seine Option wahr, sich weiter in der Oberliga zu präsentieren. Sportlich hatten sich die Rheinländer ohnehin für diese Klasse qualifiziert. Neben den Eisbären und Neuss werden die Ratinger Ice Aliens, die Füchse Duisburg, die 1b-Mannschaft der Frankfurter Löwen, der Herner EV, die Bären Neuwied und die Moskitos aus Essen in einer Doppelrunde bis zum 18. Januar um vier Plätze für die Verzahnungsrunde mit der Oberliga Ost kämpfen.

Auch der Modus für die letzten Vier der Tabelle wurde bei der Tagung in Dortmund beschlossen. Die Klubs tragen zunächst eine Einfachrunde aus. Die beiden Mannschaft auf Platz fünf und sechs spielen anschließend mit zwei Vereinen der Oberliga Ost einen Pokal aus, die letzten beiden Teams müssen in die Relegation mit den Dritten und Vierten aus der Regionalligia. Die beiden besten Regionalligateams steigen direkt auf, in der Relegation geht es um zwei freie Plätze. Schließlich soll die Oberliga im kommenden Jahr nach Möglichkeit wieder mit zehn Vereinen spielen.

Keine Neuigkeiten konnte Ligenleiter Markus Schweer aus Lünen im Streit mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) mitteilen. Schweer liegt weiterhin nur eine E-Mail des DEB vor, dass die Endrunde um den Aufstieg in die DEL2, wie zunächst vorgesehen, nach der Verzahnungsrunde mit vier Vertretern aus dem Süden sowie jeweils zwei aus der Ost/West- und Nord-Gruppe stattfinden soll. Den Sinneswandel, dass die Play-offs nur mit vier Mannschaften starten sollen, hat auch Schweer lediglich aus den offiziellen DEB-News erfahren. Der Ligenleiter will mit dem Landesverband weiter um eine Achter-Runde kämpfen, die übrigens nach Mitteilung von Schweer auch der Wunsch aller Südvertreter sei. - P. Sch.

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