Eisbären setzten Erfolgsserie auch gegen Köln fort

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Routinier Igor Furda (links) war gegen die Kölner zweimal erfolgreich.

Hamm - Die Hammer Eisbären haben mit einem ungefährdeten 6:2 (5:1, 1:0, 0:1-Erfolg über den Kölner EC ihre Erfolgsserie in der 1. Eishockey-Liga West fortgesetzt. Zwei Tage nach dem knappen 5:4-Erfolg beim Neusser EV feierte die Mannschaft Sonntagabend vor 510 zahlenden Zuschauern in der Halle am Maximilianpark bereits den fünften Sieg in Serie.

Den Grundstein zum klaren Ergebnis legten die Eisbären mit einem Blitzstart im ersten Drittel, in dem der Gast vom Rhein quasi überhaupt nicht stattfand. Konzentriert spielten sich die Eisbären Chance auf Chance heraus, die sie dann auch konsequent verwerteten. „Gleich zu Beginn hat man heute schon gesehen, wo die Reisee hingeht“, meinte Trainer Daniel Galonska nach der Partie „Im Gegensatz zu Neuss, wo wir erst mit 1:3 hinten lagen, haben wir diesmal gleich von Beginn an konzentriert und druckvoll agiert.“ Nach vier Minuten eröffnete Kevin Thau mit dem 1:0 den Torreigen. Oliver Kraft ließ wenig später das 2:0 (8.) folgen. Dann demonstrierte Routinier Igor Furda seine ganze Klasse mit einem Sololauf aus der eigenen Hälfte heraus. Wie Slalomstangen ließ er die Kölner stehen und schob den Puck zum 3:0 (9.) ein. Als dann noch Thomas Ehlert den vierten Hammer Treffer markiert hatte (16.), ließen es die Eisbären etwas lockerer angehen. Und nur weil Mikael Paunio einen Zwei-Minuten-Strafe wegen Halten absitzen musste, durften auch einmal die Gäste jubeln. Manuel Warda hielt einfach mal drauf und traf in Überzahl zum 4:1 (18.). Kurz vor der Drittelsirene war es dann erneut Furda, der den alten Abstand wieder herstellte.

Hamm begann auch im zweiten Abschnitt druckvoll und attackierte die Kölner früh, war aber im Abschluss längst nicht mehr so zielstrebig wie vor der ersten Pause. Auch Eisbären-Goalie Marc Fleischer durfte sich jetzt gegen mutig werdende Kölner das eine oder andere Mal auszeichnen. So klärte er jeweils gegen die allein auf ihn zulaufenden Heinz und Warda. Pech für die Gastgeber, dass der Finne Lari Mäkijärvi nach 37 Minuten mit einer blutenden Wunde im Gesicht vom Eis musste. Nur wenig später erzielte aber sein Landsmann Paunio den sechsten Treffer (38.) für die Eisbären.

Der Schlussabschnitt war dann mehr oder weniger nur noch ein Schaulaufen der Hammer, was Galonska an der Bande nicht so recht passte. „In dieser Phase hat die Mannschaft die Zielstrebigkeit aus dem ersten Drittel vermissen lassen“, ärgerte sich der Coach. Dennoch hätten die Eisbären durch Paunio oder Furda das Ergebnis noch ausbauen können. Der Erfolg geriet aber gegen die harmlosen Kölner nicht mehr in Gefahr. Selbst eine 5:3-Überzahl über eine Minute konnten die Gäste nicht nutzen. Lediglich Lars Möltges sorgte nach 42 Minuten mit seinem Treffer zum 6:2 noch für Ergebniskorrektur. „Das Sechs-Punkte-Wochenende war wichtig für die Tabelle“, freute sich Galonska. Damit haben die Eisbären Platz zwei erst einmal gefestigt.

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