Hammer Eisbären sind heiß auf das Spitzenspiel

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Die Hammer Eisbären, hier Kevin Thau, wollen die Erfolgsserie der Ratinger Ice Aliens beenden.

Hamm Geht es nach der Einschätzung von Trainer Daniel Galonska, dann befinden sich die Hammer inzwischen auf Augenhöhe. Dabei liegen immerhin neun Punkte zwischen dem Spitzenreiter aus Ratingen und den Eisbären.

Am Sonntag treten die Ice Aliens ab 19.30 Uhr in Werries zum Spitzenspiel der 1. Eishockey-Liga West an. Definitiv wird dann nach 60 Minuten eine der beiden Erfolgsserien beendet sein. Sechs Spiele haben die Eisbären gewonnen, sogar 13 die Ratinger, die mit der makellosen Bilanz von 42 Punkten aus diesen Begegnungen die Tabelle souverän anführen. „Wir haben uns in den vergangenen Wochen von Spiel zu Spiel gesteigert“, sagt Galonska, der dieser Partie entgegenfiebert. „Und jetzt wollen wir die Ratinger schlagen.“

Galosnka sieht Verbesserungen

In der vergangenen Saison hat das bei sechs Versuchen nur einmal geklappt, und das knapp im Penalty-Schießen. Im Hinspiel bei den Ice- Aliens gab es zum Saisonstart eine aus Hammer Sicht unglückliche 3:5-Niederlage. „Damals haben wir allein vier der fünf Treffer in Unterzahl geschluckt, zudem viel zu wenig Pucks auf das Gehäuse der Aliens gebracht. In dieser Hinsicht haben wir uns in den vergangenen Wochen erheblich verbessert“, so der Coach.

In der Defensive stehen die Eisbären inzwischen kompakt. „Treffer haben wir zuletzt ausschließlich durch individuelle Fehler kassiert. Vom normalen Spielverlauf her lassen wir sehr wenig zu“, betont der Eisbären-Coach, der seine Mannschaft auf einem sehr guten Weg sieht. Während die Gäste aus dem Rheinland über eine überragende erste Reihe verfügen, die in entscheidender Situation laut Galonska den Unterschied ausmachen kann, sind die Hammer ausgeglichen besetzt. Auch die dritte Reihe mit Thomas Ehlert, Kevin Trapp und Jonathan Klinke hat zuletzt überzeugt, dabei oft wichtige Tore erzielt. Zudem werden die beiden vor Wochen verpflichteten Finnen, Lari Mäkijärvi und Mikael Paunio, immer besser. „Sie sind noch nicht bei 100 Prozent angekommen“, erklärt Galonska. „Sie haben Steigerungspotenzial. Dass sie dennoch jetzt schon eine Verstärkung für uns sind, unterstreicht ihre persönliche Klasse.“

Einsatz von Ortwein ist fraglich

Gegen Ratingen werden die Eisbären allerdings nicht in Bestbesetzung antreten können. Hinter dem Einsatz von Mike Robin Ortwein steht ein Fragezeichen. Wegen einer Rachenentzündung konnte der Verteidiger in dieser Woche bisher nicht trainieren. Auch Tim Pietzko und Ibrahim Weißleder werden bis Sonntag vermutlich nicht fit sein. Pietzko laboriert an einer Schulterverletzung, Weißleders Bluterguss im Oberschenkel ist immer noch nicht abgeklungen. „Beide können derzeit auf dem Eis nur ein bisschen laufen, mehr geht einfach nicht“, meint Galonska, der am Sonntag aber wieder auf die Iserlohner Förderlizenzspieler Jonathan Klinke und Til-Lukas Schäfer zurückgreifen kann.

Mit der ungewöhnlichen Anfangszeit von 19.30 Uhr gehen die Eisbären übrigens dem Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen aus dem Weg, der um 17.15 Uhr in der benachbarten Westpress Arena gegen Eintracht Hagen antrittt. „Es wäre schön, wenn der eine oder andere Handballfan anschließend bei uns vorbeischaut“, sagt Galonska, der im Spitzenspiel am Sonntag auf einen neuen Zuschauer-Saisonrekord hofft. „Nach sechs Siegen in Folge hätte meine Mannschaft einmal eine größere Unterstützung verdient“, meint der Eisbären-Coach.

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