Fußball

SVF Herringen: Trainer Pahnreck sieht genug Qualität für den Aufstieg

SVF-Trainer Sven Pahnreck ist mit der Leistung seines Kaders sehr zufrieden.
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SVF-Trainer Sven Pahnreck ist mit der Leistung seines Kaders sehr zufrieden.

Sie sind in Lauerstellung. Und das gefällt Sven Pahnreck.

Hamm - „Andere wie Kamen müssen aufsteigen. Wir haben keinen Druck und können befreit aufspielen“, sagt Sven Pahnreck, Coach des fast perfekt in die neue Saison gestarteten Fußball-A-Kreisligisten SVF Herringen.

Lediglich die Partie beim Hammer SC hat verhindert, dass das Team von der Schachtstraße – ebenso wie der VfL Mark und der VfL Kamen – die Optimalausbeute von zwölf Punkten aus den ersten vier Spielen auf dem Konto hat. Doch trotz einer 3:0-Führung hatten sich die Herringer beim HSC am Ende mit einem 3:3 zufrieden geben müssen. Ansonsten aber hat die Pahnreck-Elf alles abgeräumt, was es abzuräumen gab – auch im Kreispokal. Da setzte sich das Team nicht nur völlig überraschend mit 6:5 nach Elfmeterschießen gegen den Landesliga-Zweiten IG Bönen durch, sondern warf in der dritten Runde auch den gut aufgestellten Bezirksligisten Königsborner SV mit 1:0 aus dem Wettbewerb. „Die Ergebnisse im Pokal waren natürlich super für uns“, sagt Pahnreck. „Wir wollen da jetzt so weit kommen wie möglich. Wir müssen den Pokal nicht gewinnen, aber wir wollen unsere Chance nutzen und es einfach genießen.“

Die Partie gegen den TSC kann die Richtung weisen

Wie sehr die Herringer die Saison in der Kreisliga A genießen können, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Bereits am Sonntag steht zuhause gegen den TSC eine Begegnung an, die die Richtung weisen kann, in die es für den SVF gehen wird. Denn die Gäste haben als Vierte nur einen Zähler weniger auf dem Konto als die Herringer und haben ebenfalls die beiden noch ungeschlagenen Teams aus der Mark und aus Kamen im Visier. „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel für uns“, stellt Pahnreck klar. Und anschließend geht es zum VfL Kamen.

Dabei waren die Herringer nach der langen Corona-Pause anfangs nicht gut wieder in Tritt gekommen. Die Vorbereitung lief holprig – bis sich der Coach und sein Trainerteam nach dem Testspiel gegen die SG Massen am 1. August auf eine andere Formation festlegten. „Wir spielen in einer Dreierkette und haben nun eine Ausrichtung gefunden, in der sich die Mannschaft wohlfühlt. Wir stehen kompakt und haben ein gutes Umschaltspiel. Das haben die Jungs jetzt verinnerlicht“, erklärt Pahnreck.

Allerdings plagen ihn derzeit personelle Sorgen, sodass sich der Coach am Sonntag beim 2:0-Sieg bei Eintracht Werne in der 65. Minute sogar selbst für seinen Co-Trainer Jan-Philipp Faros einwechseln musste. „Unser Kader hat nicht mehr die Breite, dass wir die Verletzungen so gut auffangen können. Aber wir sind dadurch noch enger zusammengerückt. Jeder Spieler weiß, dass es auf ihn ankommt“, meint Pahnreck, der sogar schon die erste Zusage für die kommende Saison erhalten hat. Philipp Hayduk hat bestätigt, dass er auch in der Spielzeit 2022/23 für die Herringer auflaufen wird. In welcher Liga das dann sein wird, wird sich zeigen. „Der Aufstieg ist für uns keine Pflicht. Aber wir haben die nötige Qualität im Kader, um das zu schaffen“, betont Pahnreck.

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