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SVF Herringen stellt in Sachen Trainer schon jetzt die Weichen für die neue Saison

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Von: Patrick Droste

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Weiter Trainer in Herringen: Sven Pahnreck.
Weiter Trainer in Herringen: Sven Pahnreck. © Robert Szkudlarek

In der Fußball-Kreisliga A belegt der SVF Herringen aktuell den ersten Platz. Jetzt ist der Klub von der Schachtstraße auch in Sachen Trainerverlängerung führend. Als erster Hammer Verein hat der SVF bekannt gegeben, dass die Zusammenarbeit mit dem Coach fortgeführt und dass Sven Pahnreck auch in der kommenden Spielzeit die sportlichen Geschicke in Herringen leiten wird.

Hamm – „Wir hatten noch die beiden Spitzenspiele gegen Eintracht Werne und den VfL Mark abgewartet. Aber danach war uns endgültig klar, dass wir mit Sven verlängern wollen“, sagt SVF-Geschäftsführer Guido Tschentscher. „Wir sind mit seiner Arbeit sehr zufrieden. Und der erste Platz, auf den er das Team geführt hat, spricht für sich.“

Pahnreck war vor vier Jahren in den Hammer Westen gewechselt, nachdem er zuvor beim Liga-Konkurrenten TuS Uentrop tätig gewesen war. In Herringen fand er dabei eine Mannschaft vor, die im grauen Mittelfeld der Tabelle vor sich hindümpelte. „Das Team war Zwölfter. Ich habe dann versucht, viel zu verändern und etwas aufzubauen“, sagt der 35 Jahre alte Trainer, der den Jugendbereich anschob, als Sportlicher Leiter tätig war, im Vorstand mitgearbeitet hat, das Trainerteam ausgebaut und die Mannschaft Schritt für Schritt entwickelt hat.

In dieser Saison will er nun mit dem SVF den Aufstieg in die Bezirksliga schaffen. Ungeschlagen stehen die Herringer derzeit an der Spitze, haben mit den beiden Partien gegen Westfalia Rhynern II und den TSC Hamm bis zur Winterpause noch zwei unangenehme Aufgaben vor der Brust. „Und dann kommt noch die ganze Rückrunde“, sagt Pahnreck. „Ob wir am Ende das große Ziel erreichen, werden wir sehen. Aber wir werden alles daran setzen, dieses Ziel zu realisieren. Die Voraussetzungen sind jedenfalls da.“

Aber es sind laut Tschentscher nicht nur die sportlichen Erfolge, die für Pahnreck sprechen. Sondern der Coach hat nach Meinung des Geschäftsführers auch für einen tollen Zusammenhalt und für eine gute Stimmung in der ersten Mannschaft gesorgt. „Das Mannschaftsgefüge passt. Und dann kommt bei ihm noch die fachliche Kompetenz dazu“, lobt er die Arbeit von Pahnreck.

Der Coach sieht sich dabei aber nicht nur alleine in der Verantwortung, sondern betont: „Ohne das Team um mich herum, das mich enorm unterstützt, hätten wir das alles nicht schaffen können. Mir wird viel Arbeit abgenommen.“

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