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SVE Heessen und TuS Wiescherhöfen bereit für das Derby

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Von: Günter Thomas

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Bereit für das Derby gegen den TuS Wiescherhöfen: SVE-Spielertrainer Rouven Meschede.
Bereit für das Derby gegen den TuS Wiescherhöfen: SVE-Spielertrainer Rouven Meschede. © Robert Szkudlarek

Derbyzeit ist Emotionszeit: Wenn am Sonntag in der Fußball-Bezirksliga (7) der SVE Heessen den TuS Wiescherhöfen erwartet (15.15 Uhr/Kunstrasen Marienstadion), brauchen die Trainer keine besonderen Motivationsreden anzustimmen.

Hamm – „Darüber wird bei uns schon in der ganzen Woche gesprochen, vor dem Training und nach dem Training“, versichert Wiescherhöfens Coach Recep Alkan. „Das letzte Derby in Lohauserholz ist ja positiv für uns gelaufen. Darauf hoffe ich jetzt auch, aber Heessen hat im Moment einen guten Lauf mit dem Pokalsieg am Mittwoch und den letzten zwei, drei Spielen in der Liga.“

Der unglücklichen Niederlage beim ASK Ahlen ließ der SVE Siege gegen Drensteinfurt (3:1), in Neubeckum (4:1) und am Mittwoch im Pokal gegen Landesligist SuS Kaiserau (6:2) folgen. Deutliche Zeichen dafür, dass es bei den Heessenern nach dem schwierigen Saisonstart mit erneut zahlreichen Verletzungen wieder aufwärts geht.

Meschede sieht den SVE im Aufwind

„In den vergangenen drei Wochen haben wir es gut gespielt“, sagt SVE-Spielertrainer Rouven Meschede. „Auch gegen Kaiserau haben wir es ordentlich gemacht – und genauso müssen wir es auch gegen Wiescherhöfen machen. Kaiserau hatte nachher keine Lust mehr, gegen uns Fußball zu spielen, weil wir in jedem Zweikampf eher am Ball waren. Die Jungs haben begriffen, dass sie sich erst den Arsch aufreißen müssen, bevor sie Fußball spielen können.“

Vier Punkte hat der SVE als Liga-Zwölfter Vorsprung auf den TuS, der als 13. den ersten Abstiegsrang belegt und schon alleine deshalb dringend die Punkte benötigt, um im Kampf um den Klassenerhalt nicht langsam den Anschluss zu verlieren. Personell sieht es beim TuS allerdings nicht gut aus. „Julian Focke, Nico Karzmacik, Marcel Torkler, Dominik Laskowski und Florian Becker sind krank oder angeschlagen“, sagt Alkan. „Wir werden es wieder nicht schaffen, unsere Stammstartelf ins Rennen zu schicken, haben immer zwei, drei Wechsel – das spiegelt sich in der Konstanz wider.“

Beim SVE wird Torhüter Noah Strathaus bis zum Winter ausfallen. „Er hatte schon einmal Probleme mit dem Handgelenk und muss operiert werden“, sagt Meschede. Fraglich ist zudem, ob Konstantin Rühl, Dennis Gutsche und Lennard de Graaf eingesetzt werden können.

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