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SVE Heessen steckt in der Vorbereitung auf das Rehbein-Turnier

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Von: Rainer Gudra

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Vier Fußballer auf dem Hallenparkett im Kampf um den Ball.
Rückkehr in die Sachsenhalle: Vom 26. bis 30. Dezember soll wieder um den Anton-Rehbein-Pokal gespielt werden. Letztmals fand das Traditionsturnier 2019 statt, hier mit dem 1. FC Pelkum und der SG Bockum-Hövel. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Bis 2019 gehörte das Hallenfußballturnier des SVE Heessen um den Anton-Rehbein-Pokal zum festen Bestandteil des Hammer Sportkalenders. Nach drei Jahren Corona-Pause ist gerade die 43. Auflage in Planung.

Hamm - 42 Jahre lang war das Hallenfußballturnier um den Anton-Rehbein-Pokal fest im Hammer Sportkalender verankert, sorgte jedes Jahr zwischen Weihnachten und Silvester in der Sachsenhalle für prall gefüllte Ränge und viele Emotionen – bis Ende 2020 die Einschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie dem größten, publikumswirksamsten und traditionsreichsten Hallenturnier der Stadt ein vorläufiges Ende setzten. Nach einem missglückten Versuch, die Veranstaltung schnell wiederzubeleben, wurde sie Ende November 2021 erneut abgesagt. Nun soll der dritte Anlauf funktionieren; die Organisatoren stecken, ausgestattet mit großem Optimismus, mitten in der Vorbereitung auf das Event.

Erste Rückmeldungen sind da

„Die Einladungen sind verschickt, die ersten Rückmeldungen sind da. Die Vereine sind natürlich wieder interessiert und hoffen, dass das Turnier dieses Mal auch stattfinden wird“, sagt Geschäftsführer Konstantin Rühl vom gastgebenden SVE Heessen. Traditionell soll die Veranstaltung aus zwei Turnieren mit je zehn Senioren- und Altherren-Mannschaften bestehen.

Zugesagt haben inzwischen Landesligist SG Bockum-Hövel, die Bezirksligisten TuS Germania Lohauserholz und TuS Wiescherhöfen sowie der A-Ligist BV Hamm 09 mit jeweils beiden Mannschaften. Selbstredend ist auch der Veranstalter in beiden Altersklassen vertreten. Vom VfL Mark steht bisher nur die Zusage der Altherren, der TuS Uentrop hat zunächst nur die Teilnahme seiner Senioren bestätigt – wobei Rühl auch noch mit einem Ja der Altherren rechnet. „Da ist es gerade noch etwas schwierig, aber wir haben da die Regeln angepasst und lassen nun auch Seniorenspieler zu, wenn sie 32 Jahre und älter sind, aber nicht für die erste Mannschaft des Vereins auflaufen.“

Warten auf die beiden „Platzhirsche“

Der SVE-Geschäftsführer wartet derweil noch auf die Zusagen der beiden „Platzhirsche“, Oberligist SV Westfalia Rhynern und Westfalenligist Hammer SpVg – letztere inzwischen ohne eigene Altherren. „Wir hoffen trotzdem, dass wir wie bisher die Parallelität halten können und auf jedes Senioren- ein Altherrenspiel folgen wird“, sagt Konstantin Rühl, der darauf setzt, dass das Turnier ohne Einschränkungen stattfinden kann, „so wie zum Beispiel jetzt beim Handball. Ich hoffe, das bleibt alles so.“

Plan B mit 3G und/oder Maskenpflicht

Zugute kommt den Organisatoren, dass sie durch die Vorbereitung auf das letztlich abgesagte Turnier im vergangenen Jahr bereits einen Plan B oder gar Plan C in der Schublade haben, sollten sich die Corona-Regeln für den Winter verschärfen. „Wir sind gewappnet, haben aus dem Jahr zuvor Konzepte, die auf Maskenpflicht oder 3G sofort umsetzbar sind – zum Beispiel mit entsprechenden Laufwegen im Einbahnsystem“, sagt Rühl. „Das, was wir da erarbeitet haben, ist zukunftsweisend und macht das Turnier vielleicht sogar noch eine Ecke besser.“

Auftakt am 26. Dezember

Beginnen soll das Turnier am Montag, 26. Dezember, mit den Vorrundenspielen mit dem Wechsel der Gruppen 1 und 2 an vier Tagen. Die Finalspiele werden am Freitag, 30. Dezember, ausgespielt. „Sobald das Feld komplett ist, laden wir zur Auslosung“, berichtet Rühl. Für alle, die die Sachsenhalle an den Spieltagen nicht besuchen können, bietet der SVE online wieder Highlight-Videos an. Die Sieger der letzten Austragung im Jahr 2019: Westfalia Rhynern bei den Senioren und Gastgeber SVE bei den Altherren.

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