Fußball

SVE Heessen bastelt am Kader mit dem Ziel Landesliga

Aufstieg schon in diesem Sommer? Der SVE Heessen hofft noch leise auf den vorzeitigen Sprung in die Landesliga.
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Aufstieg schon in diesem Sommer? Der SVE Heessen hofft noch leise auf den vorzeitigen Sprung in die Landesliga.

Das Ziel ist klar gesteckt: Der SVE Heessen will in die Fußball-Landesliga aufsteigen. Gerne schon in diesem Sommer, ansonsten aber in in der nahen Zukunft.

Hamm - „Ich denke, dass wir da vom Umfeld und der Infrastruktur her auch hingehören. Bei uns brennen jedenfalls alle darauf”, sagt Spielertrainer Rouven Meschede.

Und auch Jens Heusener, der Sportliche Leiter der Heessener, macht keinen Hehl daraus, wohin der Weg des SVE, der erst im vergangenen Sommer aufgrund des coronobedingten Saisonabbruchs auf direktem Weg von der Kreisliga A in die Bezirksliga aufgestiegen war, führen soll: „Kurz oder lang wollen wir in die Landesliga. Und wenn wir zum zweiten Mal ein Corona-Profiteur wären, würden wir nicht nein sagen.”

Aktuell auf Rang drei

Derzeit liegen die Heessener auf dem dritten Platz, wissen aber genauso wenig wie alle anderen Amateurklubs, wann und wie es mit der aktuellen Spielzeit weiter gehen wird. Daher haben auch die SVE-Verantwortlichen die Zwangspause genutzt, um den Kader für die neue Spielzeit zusammenzubauen.

Mit Giuliano Nieddu vom Regionalligisten RW Ahlen und Marius Michler (zum Landesligisten TuS Wiescherhöfen) stehen bislang ein Zu- und ein Abgang fest. Viel mehr Änderungen soll es im Kader des Aufsteigers auch nicht geben. „Wir sind mit der aktuellen Mannschaft sehr zufrieden. Ich bin sowieso eher ein Freund davon, auf Kontinuität zu setzen. Ich bin froh, dass fast alle Jungs bleiben. Und dass die Spieler alle so schnell zugesagt haben, ist ja auch ein Zeichen dafür, dass sie sich bei uns wohl fühlen”, sagt Meschede, der genauso wie sein Co-Trainer Rainer Franke und Torwartcoach Sascha Kirschstein ebenfalls weiter für den SVE arbeiten wird.

Der Großteil bleibt beim SVE

Nach den bereits gegebenen Zusagen von Dominik Giffey, Nico Schiller, Hicham Bouaid, Lukas Chrobok und Lennard de Graaf hat der SVE nun auch die Zusagen von Justin Perschmann, Jannik Mees, Benny Vogel, Haris Karic, Pascal Westermann, Konstantin Rühl, Marvin Sachweh, Andre Budde, Malte und Arne Strickmann, Max Quo, Marvin Dartmann sowie David und Martin Mnich.

„Ein paar Entscheidungen stehen noch aus. Aber wir sind zuversichtlich, dass da auch zusammen kommen”, sagt Heusener. „Denn das ist ein funktionierendes Gefüge, das wir gerne so weiter zusammenhalten möchten. Die Jungs sind auf und neben dem Platz eine richtige Einheit, harmonieren sehr gut miteinander.” Damit wird Meschede angesichts seines quantitativ und qualitativ gut besetzten Kaders weiter vor dem Problem stehen, welche Akteure er sonntags in die Anfangsformation beordert und welche erst einmal mit einem Platz auf der Auswechselbank vorlieb nehmen müssen.

Meschede zwischen Luxusproblem und Qual der Wahl

„Einige Leute sagen ja, das sei ein Luxusproblem, das sie auch gerne hätten”, sagt der Coach. „Aber für mich ist es das immer eine schwierige Aufgabe, den Jungs zu sagen, dass sie nicht von Anfang an dabei sind.” Noch aber muss sich Meschede darüber keine Gedanken machen, denn die Saison ist weiter unterbrochen.

Dennoch fiebern auch die Heessener der Rückkehr in den Trainings- und Spielbetrieb entgegen. „Wir hoffen, dass wir irgendwann wieder spielen können. Denn wir sind Tabellendritter und können noch in den Aufstiegskampf eingreifen”, liebäugelt Heusener schon in diesem Jahr mit einem Sprung in die Landesliga. „Da es dann auf eine einfache Runde hinauslaufen wird, sehe ich uns mit guten Chancen, denn gegen die meisten starken Teams haben wir schon gespielt.”

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