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SV Westfalia Rhynern und die Zweite, die sich selbst lieber Dritte nennt

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Von: Patrick Droste

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Julius Schakulat, Kapitän des SV Westfalia Rhynern II.
Julius Schakulat, Kapitän des SV Westfalia Rhynern II. © Beuning

Sie selbst nennen sich weiter die „Dritte“. Auch der Account bei Instagram lautet „rhynerns_dritte“. 

Hamm - Dabei treten sie schon in der zweiten Saison als Reserve des SV Westfalia Rhynern in der Fußball-Kreisliga A an – und haben sich in der neuen Umgebung mit dem neuen Namen mittlerweile gut eingefunden. Denn nach dem 3:1-Sieg über die Zweitvertretung des TuS Germania Lohauserholz haben die Akteure von Rhynern II bereits elf Zähler gesammelt und stehen auf dem neunten Tabellenplatz. „Bei uns ist die Teamchemie einfach gut. Wir haben eine junge Mannschaft mit guten Fußballern“, erklärt Kapitän Julius Schakulat, warum es bei der Westfalia-Reserve aktuell so gut läuft.

Drei Siege hat das Team schon eingefahren, zudem zweimal remis gespielt. Und Schakulat, der seit den Mini-Kickern im Rhyneraner Trikot aufläuft, hätte nichts dagegen, wenn es weiter so laufen würde. „Wir wissen mittlerweile, dass wir in der Liga mithalten können. In die Spiele gegen die Mannschaften, die unter uns stehen, gehen wir mit dem Selbstverständnis rein, dass wir gewinnen wollen. Und in den Partien gegen die Teams von oben trauen wir uns zu, den einen oder anderen Überraschungspunkt mitzunehmen“, erklärt der 24 Jahre alte Mannschaftsführer.

Ziel bleibt der Klassenerhalt

Dennoch bleibt das vor der Saison ausgegebene Ziel das gleiche: Die Reserve vom Papenloh will den Klassenerhalt schaffen und auch in der Spielzeit 2022/23 in der Kreisliga A antreten. „Ganz klar, der Ligaerhalt steht an erster Stelle“, betont Schakulat. „Wir wollen aber natürlich gerne im Mittelfeld der Tabelle bleiben, zumal man nach oben immer schauen kann.“

Und so will das junge Team vom Papenloh, in das sich mit den beiden aus der eigenen A-Jugend gekommenen Maurice Nüse und Pascal Masella zwei Nachwuchsakteure ganz hervorragend integriert haben, am Sonntag auch von der SpVg Bönen etwas Zählbares mitnehmen und damit die gute Platzierung im Mittelfeld weiter festigen. „Bönen steht zwar einen Platz hinter uns. Aber das ist eine gefährliche Truppe mit viel Erfahrung“, sagt Schakulat – und fügt voller Selbstvertrauen hinzu: „Aktuell stehen wir vor Bönen. Und das soll auch so bleiben, zumal wir am Sonntagabend noch gemeinsam mit der Ersten einen Mannschaftsabend haben. Und so eine Feier macht mit einem positiven Spielausgang immer mehr Spaß.“

Schakulat weiß, wo das Tor steht

Und dazu will auch Schakulat wieder seinen Teil beitragen. Als Innenverteidiger war er bereits in der Aufstiegssaison der torgefährlichste Spieler der Rhyneraner Reserve. Und auch jetzt hat er schon wieder zwei Treffer auf seinem Konto, erzielte zum Beispiel am Wochenende das zwischenzeitliche 3:0 beim 3:1-Erfolg gegen Lohauserholz II.

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